Seit etwa zwei Jahren gestalte ich meinen Garten zu einem naturnahen Garten um. Leider haben sich die Vorbesitzer nicht am Kirschloorbeer gestört und die Nachbarn nutzen ihn als Heckenpflanze an den Grundstücksgrenzen. Entsprechend habe ich mehrere größere Kirschloorbeersträucher sowie immer wieder neuen Eintrag von Samen in meinem Garten. Den Kirschloorbeer würde ich gerne loswerden. Die ganz jungen Pflanzen muss man nur schnell genug finden, das geht noch; aber die großen Büsche treiben einen in die Verzweiflung.
Wer kennt effiziente Methoden, den Kirschloorbeer ohne Wurzelfräse (teuer) loszuwerden?
Wenn tote Wurzeln im Boden bleiben, wäre es kein Problem, hauptsache er ist oberirdisch weg und treibt auch nicht neu wieder aus.
Kirschloorbeer entfernen
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martinmiethke
Re: Kirschloorbeer entfernen
Hallo Kyra, willkommen zurück! 
Zu deiner Frage kann ich aber leider nichts beitragen …
Herzliche Grüße – Martin
Zu deiner Frage kann ich aber leider nichts beitragen …
Herzliche Grüße – Martin
Re: Kirschloorbeer entfernen
Hallo Kyra,
schön das Du mal wieder bei uns bist .
Ich glaube immergrüne Gehölze oder Pflanzen ist schwer bei zu kommen. Wir haben vor 40 Jahren, als unserer Garten neu gestaltet wurde, 1 Efeu Pflanze gepflanzt, und diese ist nun unserer Herrscher im Garten
.
Kirschlorbeer und Traubenkirsche haben wir auch, ohne sie jemals gepflanzt zu haben .
Liebe Grüße
Richard
schön das Du mal wieder bei uns bist .
Ich, und Micha auchWer kennt effiziente Methoden, den Kirschloorbeer ohne Wurzelfräse (teuer) loszuwerden?
Ich glaube immergrüne Gehölze oder Pflanzen ist schwer bei zu kommen. Wir haben vor 40 Jahren, als unserer Garten neu gestaltet wurde, 1 Efeu Pflanze gepflanzt, und diese ist nun unserer Herrscher im Garten
Kirschlorbeer und Traubenkirsche haben wir auch, ohne sie jemals gepflanzt zu haben .
Liebe Grüße
Richard
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Re: Kirschloorbeer entfernen
Hallo Kyra,
auch von mir ein "welcome back"!
In unserem Garten befinden sich ebenfalls mehrere riesige Kirschlorbeerkugeln. Zum Teil dürfen die auch stehen bleiben da sie den Garten in zwei Teile gliedern und für unsere Gästehütte, die zum Teil in diesen Kugeln verschwindet, Schatten spenden.
Nach meiner Erfahrung sind die Kirschlorbeeren garnicht so schlimm wie ihr Ruf. Zumindest im Herbst und im Winter tobt hier schon ordentlich das Vogelleben. Im Herbst finden sich mächtig viele Drosseln und Stare hier ein um die Beeren abzusammeln und im Winter dienen die Sträucher als Schlafplatz. Ich hatte hier schon Starentrupps mit bis zu 500 Tieren drin. Im Moment sind es allerdings nur ca. 40 sowie eine Türkentaubengruppe mit 11 Tieren.
Zwei große Kugeln habe ich entfernt indem ich sie gerodet habe. Bei der einen habe ich den Wurzelstock mittels Seilzug aus dem Boden gerupft. War allerdings eine sauarbeit. Hat aber einwandfrei funktioniert.
Bei der anderen habe ich die Stämme bodennah abgesägt und den neuaustrieb immer wieder sofort von Hand entfernt. Nach drei Jahren hat das Teil dann aufgegeben und nun ist Ruhe im Karton.
Beste Grüße
Holger
auch von mir ein "welcome back"!
In unserem Garten befinden sich ebenfalls mehrere riesige Kirschlorbeerkugeln. Zum Teil dürfen die auch stehen bleiben da sie den Garten in zwei Teile gliedern und für unsere Gästehütte, die zum Teil in diesen Kugeln verschwindet, Schatten spenden.
Nach meiner Erfahrung sind die Kirschlorbeeren garnicht so schlimm wie ihr Ruf. Zumindest im Herbst und im Winter tobt hier schon ordentlich das Vogelleben. Im Herbst finden sich mächtig viele Drosseln und Stare hier ein um die Beeren abzusammeln und im Winter dienen die Sträucher als Schlafplatz. Ich hatte hier schon Starentrupps mit bis zu 500 Tieren drin. Im Moment sind es allerdings nur ca. 40 sowie eine Türkentaubengruppe mit 11 Tieren.
Zwei große Kugeln habe ich entfernt indem ich sie gerodet habe. Bei der einen habe ich den Wurzelstock mittels Seilzug aus dem Boden gerupft. War allerdings eine sauarbeit. Hat aber einwandfrei funktioniert.
Bei der anderen habe ich die Stämme bodennah abgesägt und den neuaustrieb immer wieder sofort von Hand entfernt. Nach drei Jahren hat das Teil dann aufgegeben und nun ist Ruhe im Karton.
Beste Grüße
Holger
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Liste-D: 288 (Stelzenläufer , Gelbkopf-Schafstelze)
Kreis Viersen: 231 (Gelbkopf-Schafstelze, Pfuhlschnepfe)
2021: 175 (Pfuhlschnepfe, Fischadler)
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Re: Kirschloorbeer entfernen
Hi,
ich kann die Erfahrung von Holger in allen Punkten nur bestätigen! (Trotzdem sind heimische Beerensträucher natürlich besser).
Als Seilzug ging bei uns eine Slackline mit manueller Ratsche
. Vorher einen Teil des Wurzelballens freigelegt & den Stamm nicht zu tief abgeschnitten (1,5 m) damit ein schöner Hebel bleibt.
Gruß
Arnd
ich kann die Erfahrung von Holger in allen Punkten nur bestätigen! (Trotzdem sind heimische Beerensträucher natürlich besser).
Als Seilzug ging bei uns eine Slackline mit manueller Ratsche
Gruß
Arnd
milvus69 hat geschrieben: ↑19 Jan 2020, 10:31...Nach meiner Erfahrung sind die Kirschlorbeeren gar nicht so schlimm wie ihr Ruf. …
...Bei der einen habe ich den Wurzelstock mittels Seilzug aus dem Boden gerupft. War allerdings eine sauarbeit. Hat aber einwandfrei funktioniert.
...Stämme bodennah abgesägt und den neuaustrieb immer wieder sofort von Hand entfernt. Nach drei Jahren hat das Teil dann aufgegeben und nun ist Ruhe im Karton.
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Re: Kirschloorbeer entfernen
Danke, Martinmartinmiethke hat geschrieben: ↑18 Jan 2020, 12:38Hallo Kyra, willkommen zurück!
Zu deiner Frage kann ich aber leider nichts beitragen …
Herzliche Grüße – Martin
Ich werde hier unregelmäßig immer mal vorbei schauen. Aber vergessen, habe ich euch nicht
Alles mit Muskelkraft? Respekt! Ich habe bei einigen meiner Kirschlorbeerpflanzen inzwischen aufgegeben. Dass diese Pflanzen als Tiefwurzler gelten, ist ja schön... meiner Ansicht nach sind sie Tief-, Herz-, Flachwurzler in einem. Ich bin einfach nicht mehr weitergekommen beim Graben und Wurzeln zerhacken und habe gehofft, dass es auch noch andere Methoden gibt.
DankeRichard hat geschrieben: ↑18 Jan 2020, 22:48Hallo Kyra,
schön das Du mal wieder bei uns bist .
Ich glaube immergrüne Gehölze oder Pflanzen ist schwer bei zu kommen. Wir haben vor 40 Jahren, als unserer Garten neu gestaltet wurde, 1 Efeu Pflanze gepflanzt, und diese ist nun unserer Herrscher im Garten.
Kirschlorbeer und Traubenkirsche haben wir auch, ohne sie jemals gepflanzt zu haben .
Ich habe schon versucht, den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben (also einen Kirschloorbeerstamm mit Efeu zu überwuchern. Letzteres war sowieso da. Kirschloorbeer ist stärker
Traubenkirschen habe ich auch, die laufen überall auf. Vor einigen Jahren gab es mal bei den Nachbarn eine große Traubenkirsche, auch so ein Gewächs, das nicht totzukriegen ist.
Danke
Das gibt doch Hoffnung. Die Methode werde ich mal im Vorgarten ausprobieren. Bis der Vorgarten gestaltet wird, dauert es sowieso noch länger.
Dass den Amseln der Kirschloorbeer gefällt, habe ich auch schon beobachtet. Es stört mich aber einfach, dass sich das Zeug so schnell ausbreitet und schon winzige Pflanzen kaum mehr zu entfernen oder umzupflanzen sind.
- michaschade
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Re: Kirschloorbeer entfernen
Guten Morgen zusammen,
tatsächlich: eine Sauarbeit, aber die ökologisch verträglichste Methode ist das Ausbuddeln. Die Sämling sitzen unglaublich fest im Boden. Ich könnte auch den Industriehut aufsetzen und sagen, dass das Pepinseln mit Glyphosat eine viel einfachere Lösung darstellt. Aber obwohl ich überzeugt bin, dass dies bei sachgemäßer Handhabe kein Risiko für die Umwelt und den Anwender darstellen würde, meine ich, dass es ein echter Overkill wäre...
Große Kirschlorbeerbüsche sind von Vögeln sehr gern angenommen Zufluchts- und Nistplätze. Wer sie ersetzten kann, tut sicher Gutes, denn wir sollten die Masse an nicht-heimischen, in diesem Fall asiatischen Ziergehölz minimieren. Aber besser als eine Steinwüste ist der KL allemal...
Liebe Grüße, Micha
tatsächlich: eine Sauarbeit, aber die ökologisch verträglichste Methode ist das Ausbuddeln. Die Sämling sitzen unglaublich fest im Boden. Ich könnte auch den Industriehut aufsetzen und sagen, dass das Pepinseln mit Glyphosat eine viel einfachere Lösung darstellt. Aber obwohl ich überzeugt bin, dass dies bei sachgemäßer Handhabe kein Risiko für die Umwelt und den Anwender darstellen würde, meine ich, dass es ein echter Overkill wäre...
Große Kirschlorbeerbüsche sind von Vögeln sehr gern angenommen Zufluchts- und Nistplätze. Wer sie ersetzten kann, tut sicher Gutes, denn wir sollten die Masse an nicht-heimischen, in diesem Fall asiatischen Ziergehölz minimieren. Aber besser als eine Steinwüste ist der KL allemal...
Liebe Grüße, Micha
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