Re: Bestimmungshilfe Säugetier"nest"/Kot in Nistkasten
Verfasst: 01 Mär 2021, 09:48
Hallo allerseits,
ich habe inzwischen eine Antwort der Wildtierspurenexpertin, aber keine definitive, also sichere Aussage zum Nest. Sie schreibt, dass die Bauweise typisch für Haselmaus sei, hält es aber auch für möglich, dass ein Vogel über ein ursprüngliches Säugernest drübergebaut hat.
Das schließe ich aber ziemlich sicher aus. Nach näherer Betrachtung der Halme, die oben lose auf dem Nest liegen, erkenne ich Grannen mit Samen, ev. Ruchgras, aber nicht sicher. Die meisten Gräser reifen im Hoch- bzw. Spätsommer, da sind die Vögel mit ihrer Brut längst durch.
2) Dieser kotähnliche Brei stammt von Eibenbeeren. Eibenbeeren reifen im September/Oktober. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob die Beeren verdaut wurden, also ob das Kot ist oder ob vielleicht die Beeren als Nahrungsvorrat in den Kasten eingetragen wurden. Gegen die zweite Theorie spricht, dass ich keine Eibenkerne im Nest vorgefunden habe, bis auf einen (links unten im Bild zu sehen).
Die Wildtierspurexpertin schreibt, dass das Eintragen von Nahrungsvorräten eher für Gelbhals- oder Waldmaus sprechen würde. Dazu passt aber die Nestbauweise nicht. Also keine eindeutige Ausage möglich am Ende. Sie empfiehlt den Einsatz eines Halsmausspürhundes.
Das ist der Stand. Ich bin ein wenig frustriert, gebe ich zu ...
Vielelicht noch eine Frage an die Vogelexperten unter euch: Würdet ihr ausschließen, dass das Nest von einem Gartenrotschwanz oder Grauschnäpper gebaut worden ist?
LG Annette
ich habe inzwischen eine Antwort der Wildtierspurenexpertin, aber keine definitive, also sichere Aussage zum Nest. Sie schreibt, dass die Bauweise typisch für Haselmaus sei, hält es aber auch für möglich, dass ein Vogel über ein ursprüngliches Säugernest drübergebaut hat.
Das schließe ich aber ziemlich sicher aus. Nach näherer Betrachtung der Halme, die oben lose auf dem Nest liegen, erkenne ich Grannen mit Samen, ev. Ruchgras, aber nicht sicher. Die meisten Gräser reifen im Hoch- bzw. Spätsommer, da sind die Vögel mit ihrer Brut längst durch.
2) Dieser kotähnliche Brei stammt von Eibenbeeren. Eibenbeeren reifen im September/Oktober. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob die Beeren verdaut wurden, also ob das Kot ist oder ob vielleicht die Beeren als Nahrungsvorrat in den Kasten eingetragen wurden. Gegen die zweite Theorie spricht, dass ich keine Eibenkerne im Nest vorgefunden habe, bis auf einen (links unten im Bild zu sehen).
Die Wildtierspurexpertin schreibt, dass das Eintragen von Nahrungsvorräten eher für Gelbhals- oder Waldmaus sprechen würde. Dazu passt aber die Nestbauweise nicht. Also keine eindeutige Ausage möglich am Ende. Sie empfiehlt den Einsatz eines Halsmausspürhundes.
Das ist der Stand. Ich bin ein wenig frustriert, gebe ich zu ...
Vielelicht noch eine Frage an die Vogelexperten unter euch: Würdet ihr ausschließen, dass das Nest von einem Gartenrotschwanz oder Grauschnäpper gebaut worden ist?
LG Annette