Re: Beobachtungen im Mai 2026
Verfasst: 13 Mai 2026, 17:59
Akrobatik pur - klasse !
mfg
Roland
mfg
Roland
Danke schön!
Das nenne ich mal einen innovativen Gartenbaumläufer. Unter den Dachpfannen muss sich ja die absolute Traumwohnung befindenilja hat geschrieben: ↑13 Mai 2026, 14:26Hier ums Eck habe ich gestern zufällig einen Gartenbaumläufer anfliegen sehen und war sehr erstaunt, wo er hinflog. Heute habe ich den beiden Eltern dann mit der Kamera aufgelauert, hoffe aber später noch auf bessere Lichtverhältnisse:
Der Zugang birgt ein wenig Herausforderung, aber das ist nichts, womit unsere Baumlauf-Akrobaten nicht zurecht kommen würden.
Schöne Grüße. Ilja.
Danke für deine Antwort! Da die Art hier nicht brütet, habe ich das noch nie beobachtet. Ich gehe davon aus, dass die Küken von den Eltern (beiden?) gefüttert werden, da sie Fisch essen? So große Trupps kenne ich nur von Enten, da werden die Küken zwar auch von der Mutter geführt, sammeln sich aber ihre Nahrung selber und haben vermutlich genug zu fressen. Da nimmt die Zahl der Familienmitglieder auch immer deutlich ab mit der Zeit. Vermutlich eher durch Fressfeinde oder eifersüchtige Erpel, oder werden in Stromschnellen von der Gruppe getrennt. Beim Nachlesen zu den Gänsesägern bin ich eben noch über das hier gestolpert, total verrückt: Nistplatz im Glockenturm.
Lieben Dank, Petra, für die begeisterte Rückmeldung zu den Gartenbaumläufern; ebenso an Martin und Roland! Unter dem Deckziegel ist es sicher lauschig und trocken und der schwierige Zugang dürfte vor Konkurrenten oder gar Fressfeinden ziemlich sicher sein. Als mich die Sonne gefoppt hat, sie würde vielleicht doch mal ein paar Minuten scheinen, war ich am Nachmittag nochmal drüben. Der Nachwuchs wird jedenfalls üppig mit Futter versorgt, es gibt auch reichlich große Bäume in direkter Nähe zum Ablaufen. Erstaunlich fand ich, dass in dieser Futterration auch etwas Moos enthalten war: Ob das wohl Absicht war und zur Kükendiät gehört, oder einfach beim Griff nach den Insekten(larven) mitgerupft wurde?
Nein, der Papa ist da komplett raus, und ehrlicherweise habe ich noch nie beobachtet, dass die Mutter füttert, ist ja eigentlich auch mit den Enten relativ nah verwandt. Die führt den Trupp eigentlich nur zu guten Plätzen, hält ihnen Feinde vom Leib und hudert sie. Die Küken fressen in der Größe vor allem Insekten und deren Larven, und tauchen auch schon in der Größe dauernd nach Nahrung. Fische kommen dann erst etwas später dran.ilja hat geschrieben: ↑14 Mai 2026, 15:38Danke für deine Antwort! Da die Art hier nicht brütet, habe ich das noch nie beobachtet. Ich gehe davon aus, dass die Küken von den Eltern (beiden?) gefüttert werden, da sie Fisch essen? So große Trupps kenne ich nur von Enten, da werden die Küken zwar auch von der Mutter geführt, sammeln sich aber ihre Nahrung selber und haben vermutlich genug zu fressen.
Spielt sicher eine Rolle, aber ich glaube Hauptaspekt ist auch dort, wie gut die beim Jagen sind (Enten sind übrigens echt gute Fliegenjäger). Vor 6 Jahren hatten wir hier auch einmal eine Schellentenbrut direkt 200m von der Wohnung, die wurden in den ersten Tagen auch alle 1-2 Tage einer weniger. Die waren den ganzen Tagen am Jagen oder Schlafen.
Ja, das mit den Brutplätzen wissen viele Leute nicht. Wir hatten jahrelang wahrscheinlich eines der größten Brutvorkommen in Deutschland direkt im Schloßpark Nymphenburg. Leider sind die alten Bäume, die die Bruthöhlen enthielten, dann eines Jahres aus Sicherheitsgründen gefällt wordenilja hat geschrieben: ↑14 Mai 2026, 15:38Beim Nachlesen zu den Gänsesägern bin ich eben noch über das hier gestolpert, total verrückt: Nistplatz im Glockenturm.
Schöne Grüße. Ilja.
Hallo Martin, vielen Dank für Deinen freundlichen Kommentar.thueringer-80 hat geschrieben: ↑13 Mai 2026, 07:52tolle Serie! Tja, wer nicht hören will, muß fühlen.![]()
Gruß Martin_B.
Moin Roland, vielen Dank auch Dir für Dein positives Feedback.uwknipser hat geschrieben: ↑13 Mai 2026, 08:16
Es ist in den Niederlanden, wird dort aber auch nur selten gesehen, entsprechend war die Anzahl der Birder und Fotografen gestern.
Ich war in einem benachbarten Gebiet und wurde von einem netten Niederländer angesprochen, das das Hühnchen unweit zu finden wäre.
Die Entfernung zum Tier war meist zu groß für brauchbare Fotos, die Kamera hat keinen Vogel erkannt - die Resultate sind entsprechend
Licht war extrem schlecht, leichter Nieselregen. Mit etwas Glück sind dann wenige Bilder entstanden, zumindest so, das man den Vogel darauf erkennt.
mfg
Roland
Liebe Petra, ganz herzlichen Dank für Deinen lieben und ausführlichen Kommentar.PetraS hat geschrieben: ↑13 Mai 2026, 11:35
Hallo Mareike,
du hast ja wirklich ein Händchen für "dramatische" Straßen- oder nearby-Szenen. Das war bestimmt wieder so ein "Ich halte den Atem an und möchte eigentlich gar nicht hinschauen-Moment". Oder?
Und ich stimme Roland in jeder Hinsicht zu. Grandiose Fotos.
Und vielleicht hat Martin ja recht: Bleib bei deiner Familie... sonst..
Ich hab bei den Fotos spontan gedacht: "Welpenschutz" gibt es bei Vögeln wohl nicht? Möglicherweise waren es auch "erzieherische" Maßnahmen der erwachsenen Uferschnepfe! Aber schon ziemlich radikal...In die Beine zwacken...Also wirklich.
"Schön", dass das Küken, dass offensichtlich gut wegesteckt hat. Hatte ihrer Familie danach bestimmt ne Menge zu erzählen.
Liebe Mareike, einfach wunderbare Fotos.
Liebe Grüße
Petra
Ilja, das ist eine ganz bemerkenswerte Beobachtung mit starken Fotos!