Herzlichen Dank für euren SenfAnnette hat geschrieben: ↑04 Mär 2019, 22:13Guten Abend,
ja, gefällt mir auch der Thread. Dann senfe ich mal auch noch dazu: Die Ente ist für mich klar eine Pfeifente. Das Pfeifen bei 0:05 ist eindeutig. Machen Krickenten so nicht.
Was die fragliche Waldohreule betrifft: Dass es keine Reaktion auf die Klangatrappe gab, hat nichts zu sagen. Klangattrappen werden ja in der Regel abgespielt, um adulten Vögeln vorzugaukeln, es wäre ein Rivale im Revier. Aber in der Kiefer sitzt ja - wenn - ein Ästling. Ich finde den Klang sehr zutreffend für Waldohreule, hab mir allerdings noch nicht das Sonagramm angeschaut. Und die Lautstärke hängt von sehr vielen Faktoren ab.
Die Lerche ist für mich auch eine Haubenlerche.
Was stört dich denn an der Dorngrasmücke?
LG Annette
Mit Pfeifente kann ich mich eventuell anfreunden, auch wenn dort in der Umgebung nirgendwo Rastplätze davon sind. Meine persönliche Assoziation live war übrigens Brandgans...
Bei der Waldohreule habe ich keine Klangattrappe benutzt, sondern mit meiner Handytaschenlampe ein wenig herumgeleuchtet. Das schien absolut keine Notiz von mir zu nehmen. Spricht eigentlich nicht für einen Vogel finde ich.
Haubenlerche wäre wie gesagt, der absolute Oberhammer! Tatsächlich wurden wenige Tage später welche aus Friesland gemeldet (ob diese Meldungen jedoch glaubwürdig sind weiß ich nicht), ansonsten sind die ja sehr selten in Nordwestdeutschland. Die letzte Meldung für Ostfriesland auf ornitho stammt von 1998 und in den Niederlanden wird sowas inzwischen getwitcht! Interessanterweise meine ich auf meinem Bild sogar eine rote Färbung im Unterflügel zu erkennen. Kann ein Artefakt sein, könnte aber vielleicht aber auch ein Hinweis sein! Ungewöhnlich war bei dem Vogel neben dem Ruf auch, dass er offenbar im Juni nach Westen zu ziehen schien.
Die Dorngrasmücke klang halt einfach so anders als alle anderen Dorngrasmücke die ich dort in den Wochen gehört habe. Viel variabler, als der doch sonst recht charakteristische Gesang.
MfG Maffong
