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Re: Beobachtungen im Dezember 2024
Verfasst: 12 Dez 2024, 16:24
von PetraS
J W vom Berge hat geschrieben: ↑10 Dez 2024, 14:57

Ich sehe euch

Gruß Gandalf
Hallo Jürgen,
guck an, der Gandalf ist auch wieder da

Sehr schöne Bilder. Das erste Foto gefällt mir besonders. Cooler Blick - und er sieht aus als wäre er frisch onduliert. Vielleich war er zwischendurch beim Friseur
Liebe Grüße
Petra
Re: Beobachtungen im Dezember 2024
Verfasst: 12 Dez 2024, 16:49
von Collurio
PetraS hat geschrieben: ↑12 Dez 2024, 16:21
Collurio hat geschrieben: ↑10 Dez 2024, 09:33
....Das interessante war, dass der Schnabel des Weibchens sehr abgenutzt aussah. Ich habe in letzter Zeit vermehrt Eisvögel gesehen die solch eine Schnabelform haben, es waren immer Altvöglel. Deswegen meine Vermutung, dass es einfach Abnutzungserscheinungen sind vom vielen Fische fangen. Oder hat jemand eine andere Erklärung?
Gruß
Collurio
Hallo Collurio,
was meinst du mit Abnutzungserscheinungen? Den länglichen, hellen Bereich am Schnabel?
Liebe Grüße
Petra
Hallo Petra,
vielleicht wird es mit einer Vergrößerung deutlicher. Man kann beim Schnabel durchschauen - genau an der Stelle die Fische immer gefasst werden....
Viele Grüße
Collurio
Re: Beobachtungen im Dezember 2024
Verfasst: 12 Dez 2024, 17:25
von PetraS
Collurio hat geschrieben: ↑12 Dez 2024, 16:49
PetraS hat geschrieben: ↑12 Dez 2024, 16:21
Collurio hat geschrieben: ↑10 Dez 2024, 09:33
....Das interessante war, dass der Schnabel des Weibchens sehr abgenutzt aussah. Ich habe in letzter Zeit vermehrt Eisvögel gesehen die solch eine Schnabelform haben, es waren immer Altvöglel. Deswegen meine Vermutung, dass es einfach Abnutzungserscheinungen sind vom vielen Fische fangen. Oder hat jemand eine andere Erklärung?
Gruß
Collurio
Hallo Collurio,
was meinst du mit Abnutzungserscheinungen? Den länglichen, hellen Bereich am Schnabel?
Liebe Grüße
Petra
Hallo Petra,
vielleicht wird es mit einer Vergrößerung deutlicher. Man kann beim Schnabel durchschauen - genau an der Stelle die Fische immer gefasst werden....
Viele Grüße
Collurio
Ah, also doch eine Art Loch, war mir beim Betrachten nicht sicher.
Hallo Collorio,
danke für die Vergrößerung. Nee, zumindest ich habe so etwas noch nicht gesehen. "Eigentlich" müsste doch ein Eisvogelschnabel für sehr, sehr viele Fische ausgelegt sein, oder? Aber eine andere als deine Vermutung wüsste ich auch nicht.
Liebe Grüße
Petra
Re: Beobachtungen im Dezember 2024
Verfasst: 12 Dez 2024, 20:00
von Jarl Ragnar
Petra, Uli und Jürgen, wieder tolle, sehr hochwertige Fotos von Euch ! Da macht das Anschauen wirklich Freude
Mit meiner Bridgekamera kann ich da nicht mithalten, aber ich poste trotzdem mal wieder was.
Diesen Gartenbaumläufer habe ich letzte Woche am Kiessee in Göttingen gesehen, war schwierig den flotten kleinen Kerl zu erwischen.
Viele Grüße, Jürgen V.
Re: Beobachtungen im Dezember 2024
Verfasst: 14 Dez 2024, 18:15
von ilja
J W vom Berge hat geschrieben: ↑12 Dez 2024, 09:19
Hier einer unserer Zwerge...
Bei dem gab's aber üppiges Frühstück. Sehr schön erwischt, tolles Foto, Jürgen.
Schöne Grüße. Ilja.
Re: Beobachtungen im Dezember 2024
Verfasst: 14 Dez 2024, 18:18
von ilja
PetraS hat geschrieben: ↑12 Dez 2024, 16:24
guck an, der Gandalf ist auch wieder da

Sehr schöne Bilder. Das erste Foto gefällt mir besonders. Cooler Blick - und er sieht aus als wäre er frisch onduliert. Vielleich war er zwischendurch beim Friseur

Auch ein ein Grund, hier immer gern reinzuschauen, hier scheint die Sonne nicht nur auf den Fotos

Schöne Grüße. Ilja.
Re: Beobachtungen im Dezember 2024
Verfasst: 14 Dez 2024, 22:37
von ilja
PetraS hat geschrieben: ↑12 Dez 2024, 17:25
Collurio hat geschrieben: ↑12 Dez 2024, 16:49
danke für die Vergrößerung. Nee, zumindest ich habe so etwas noch nicht gesehen. "Eigentlich" müsste doch ein Eisvogelschnabel für sehr, sehr viele Fische ausgelegt sein, oder? Aber eine andere als deine Vermutung wüsste ich auch nicht.
Da Eisvögel Bruthöhlen graben, könnte ich mir eine Schnabelabnutzung zumindest grundsätzlich auch dadurch vorstellen. Allerdings würde ich da erst mal Spuren außen erwarten und nicht diese "Aushöhlung". Vielleicht weiß jemand, wie die Grabtechnik der Eisvögel aussieht und kann abschätzen, ob es daher rühren kann? Wirkt so jedenfalls etwas fragil, der Schnabel. Nicht nur ein gelungenes, sondern auch noch ein spannendes Foto, Collurio!
Schöne Grüße. Ilja.
Re: Beobachtungen im Dezember 2024
Verfasst: 15 Dez 2024, 09:11
von PetraS
Jarl Ragnar hat geschrieben: ↑12 Dez 2024, 20:00
Petra, Uli und Jürgen, wieder tolle, sehr hochwertige Fotos von Euch ! Da macht das Anschauen wirklich Freude
Mit meiner Bridgekamera kann ich da nicht mithalten, aber ich poste trotzdem mal wieder was.
Diesen Gartenbaumläufer habe ich letzte Woche am Kiessee in Göttingen gesehen, war schwierig den flotten kleinen Kerl zu erwischen.
Viele Grüße, Jürgen V.
Hallo Jürgen,
eine schöne Beobachtung. Ja, die Baumläufer machen es einem nicht leicht. Eben kannst du sie noch in voller Pracht an der Vorderseite eines Baumes bewundern. Und beim nächsten Atemzug sind sie schon auf die Rückseite des Stammes verschwunden.
Und ich glaube, manchmal höre ich sie dann leise vor sich hin kichern: Weil wir wieder viel zu langsam waren
Liebe Grüße
Petra
Re: Beobachtungen im Dezember 2024
Verfasst: 15 Dez 2024, 09:16
von PetraS
ilja hat geschrieben: ↑14 Dez 2024, 22:37
PetraS hat geschrieben: ↑12 Dez 2024, 17:25
Collurio hat geschrieben: ↑12 Dez 2024, 16:49
danke für die Vergrößerung. Nee, zumindest ich habe so etwas noch nicht gesehen. "Eigentlich" müsste doch ein Eisvogelschnabel für sehr, sehr viele Fische ausgelegt sein, oder? Aber eine andere als deine Vermutung wüsste ich auch nicht.
Da Eisvögel Bruthöhlen graben, könnte ich mir eine Schnabelabnutzung zumindest grundsätzlich auch dadurch vorstellen. Allerdings würde ich da erst mal Spuren außen erwarten und nicht diese "Aushöhlung". Vielleicht weiß jemand, wie die Grabtechnik der Eisvögel aussieht und kann abschätzen, ob es daher rühren kann? Wirkt so jedenfalls etwas fragil, der Schnabel. Nicht nur ein gelungenes, sondern auch noch ein spannendes Foto, Collurio!
Schöne Grüße. Ilja.
Hallo Ilja,
ein interessanter Gedanke. Ich habe irgendwo gelesen, dass Eisvögel für jede Brut neue Nester anlegen. Bei mehrern Bruten im Jahr kommt da wohl eine ordentliche Grableistung zusammen.
Allerdings finde ich, dass die Abnutzung auf Collorius Foto - hmm, vielleicht nicht der ganz passende Ausdruck - ziemlich "perfekt" aussieht. Als wäre sie ausgestanzt, geschmirgelt und nachpoliert worden.
Wirklich spannend. Vielleicht kommen noch Meinungen dazu.
Liebe Grüße
Petra
Re: Beobachtungen im Dezember 2024
Verfasst: 15 Dez 2024, 14:51
von Alcedo_
hallo Collurio
eine solch extreme Abnutzung des Schnabelhorns habe ich noch nie gesehen. Fische und ihre Schuppen sind eher schleimig und wenig abraziv. das kann für mich nicht die Ursache sein. und in dem Ausmaß muss es ja schon schmerzhaft für den Vogel sein. das geht fast schon bis an den Knochen. das Horn wächst ja bekanntlich nur langsam nach. dem Vogel scheint es auch nicht gut zu gehen. das Aufplustern tagsüber ist kein gutes Zeichen.
mir ist der Gedanke gekommen, ob es eventuell mit den amerikanischen Fusskrebsen zu tun hat, die in letzter Zeit auch hier bei uns immer häufiger werden.
auch hier bei diesem Sterntaucher von letztens ist eine Abnutzung zu erkennen (die lieben ja bekanntlich auch Krebse):
viewtopic.php?t=2852&start=30#p28149
download/file.php?id=13658
da schimmert das Licht durch den geschlossenen Schnabel hindurch.
das „totschlagen“ von Krebsen ist für Eisvögel sicher umständlicher als mit anderer Beute. deren Panzer sind härter und scheuern da anders am Schnabelhorn als Fischschuppen oder Kiemen. das habe ich leider noch nicht oft beobachten können (aus der Nähe gar nicht) wenn sie was Dunkles im Schnabel haben. hier an den Waldweihern sind das oft Kaulquappen, Libellenlarven oder Käfer. das klappt da aber meist mit zwei drei Schlägen an den Zweig oder aufs Holz. für größere Fische hab ich auch schon fünf oder mehr Schläge gezählt, bis sie nicht mehr zappeln.
vielleicht kannst du ja mal bei Gelegenheit beobachten wie lange sie sich mit einem größeren Krebs abmühen. das würde mich interessieren.
auch dass es mehrere adulte Exemplare dort in deiner Gegend gibt, mit solchen Abnutzungserscheinungen hat mich aufhorchen lassen.
Grüße
Alcedo
Re: Beobachtungen im Dezember 2024
Verfasst: 15 Dez 2024, 18:50
von J W vom Berge
Tolle Dialoge und Austausch hier über die **Eisi`s**
Gruß Jürgen
Re: Beobachtungen im Dezember 2024
Verfasst: 16 Dez 2024, 05:40
von J W vom Berge
Das Wetter ist hier zur Zeit ja nicht so schön... die Vögel haben
sich auch alle versteckt

Hier mal ein paar Bussarde von den letzten Tagen...
Gruß & Moin
JP
Re: Beobachtungen im Dezember 2024
Verfasst: 16 Dez 2024, 11:01
von SusanneC
Schöne Bilder von den Bussarden! Was hat sich denn der Jüngling auf dem ersten Foto für einen Ansitz ausgesucht, das sieht aus wie eine sehr schmale Leiter?
Hier am Niederrhein ist es auch nur grau in grau und die Vögel sind sehr zurückhaltend, mit Ausnahme der Meisen und Haussperlinge, die sich über das angebotene Futter hermachen.
Und dann war da noch die Schleiereule, die an einem Abend die Weihnachtsdekoration auf dem Balkon ergänzte.
Herzliche Grüße, Susanne
Re: Beobachtungen im Dezember 2024
Verfasst: 16 Dez 2024, 12:07
von J W vom Berge
Moin moin & Danke schön Susanne

Der Nachwuchsbussard sitzt auf einem Wehr an einem Bachlauf
Lg Jürgen
Re: Beobachtungen im Dezember 2024
Verfasst: 16 Dez 2024, 16:03
von PetraS
Alcedo_ hat geschrieben: ↑15 Dez 2024, 14:51
hallo Collurio
eine solch extreme Abnutzung des Schnabelhorns habe ich noch nie gesehen. Fische und ihre Schuppen sind eher schleimig und wenig abraziv. das kann für mich nicht die Ursache sein. und in dem Ausmaß muss es ja schon schmerzhaft für den Vogel sein. das geht fast schon bis an den Knochen. das Horn wächst ja bekanntlich nur langsam nach. dem Vogel scheint es auch nicht gut zu gehen. das Aufplustern tagsüber ist kein gutes Zeichen.
mir ist der Gedanke gekommen, ob es eventuell mit den amerikanischen Fusskrebsen zu tun hat, die in letzter Zeit auch hier bei uns immer häufiger werden.
auch hier bei diesem Sterntaucher von letztens ist eine Abnutzung zu erkennen (die lieben ja bekanntlich auch Krebse):
viewtopic.php?t=2852&start=30#p28149
download/file.php?id=13658
da schimmert das Licht durch den geschlossenen Schnabel hindurch.
das „totschlagen“ von Krebsen ist für Eisvögel sicher umständlicher als mit anderer Beute. deren Panzer sind härter und scheuern da anders am Schnabelhorn als Fischschuppen oder Kiemen. das habe ich leider noch nicht oft beobachten können (aus der Nähe gar nicht) wenn sie was Dunkles im Schnabel haben. hier an den Waldweihern sind das oft Kaulquappen, Libellenlarven oder Käfer. das klappt da aber meist mit zwei drei Schlägen an den Zweig oder aufs Holz. für größere Fische hab ich auch schon fünf oder mehr Schläge gezählt, bis sie nicht mehr zappeln.
vielleicht kannst du ja mal bei Gelegenheit beobachten wie lange sie sich mit einem größeren Krebs abmühen. das würde mich interessieren.
auch dass es mehrere adulte Exemplare dort in deiner Gegend gibt, mit solchen Abnutzungserscheinungen hat mich aufhorchen lassen.
Grüße
Alcedo
Hallo Alcedo,
Flusskrebse als Verursacher sind ein sehr interessanter Gedanke. Zum Beutespektrum gehören sie wohl auf jeden Fall.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Datei:E ... nwald.jpg
Ich habe diesbezüglich ja überhaupt keine Erfahrung, aber ich frage mich halt beim Anschauen von Collurios Bild: Müsste eine mechanische Verletzung nicht "anders" aussehen, weniger glatt, sauber an den Rändern?
Könnte es eventuell nicht auch eine andere Ursache geben?
Liebe Grüße
Petra