Insektengeräusche?
Verfasst: 22 Mai 2020, 21:49
Hallo zusammen,
inspiriert von einer neuen Tonaufnahme heute, habe ich mich endlich um zwei "Altlasten" gekümmert, die ich damals eigentlich schon zu dem Zweck aufgenommen hatte, sie hier als Fragen los zu werden. Die Geräusche waren einfach zu rätselhaft.
Das erste stammt von Anfang August letzten Jahres und wurde zwischen Rheinebene und Nordschwarzwald aufgenommen. Zuerst hielt ich es für ein künstliches Geräusch aus einem der Gebäude in denen Handwerker arbeiteten. Es klang sehr nach elektrischem Rauschen/Funkenüberspringen. Aber dann konnte ich lokalisieren, dass die Quelle in der Krone einer Kastanie sitzen musste. Das "Zirpen" hielt ohne Veränderung länger konstant an, als ich Geduld hatte, vergeblich nach dem Urherber zu suchen. Zum ersten Mal hörte ich es gegen Mittag. Am frühen Abend war es immer noch da. Einen Tag später saß die Quelle dann ein Stück weiter in einer Lärche. Das Geräusch klang lauter und in seiner Monotonie völlig anders als alle Grashüpfer und Grillen, die man aus dem sommerlichen Geräuschhintergrund sonst gewohnt ist:
Das zweite wurde im Herbst auf der Insel Kos aufgenommen. Als wir es das erste Mal hörten, überlegten wir noch, ob es von irgendwelchen Krähenvögeln stammen könnte. Aber in den Bäumen waren keine Vögel auszumachen. Es scheint nur in einem sehr begrenzten Umkreis an der Hauptstraße am Rand der Hauptstadt aufzutreten, jedenfalls ist es uns sonst nirgends aufgefallen. Meist ratschen sehr viele Individuen durcheinander, ausdauernd den ganzen Tag über. An einem etwas abseits stehenden Busch konnte ich es einmal aus einer "Einzelquelle" aufnehmen. Der Verursacher war aber auch hier nicht zu finden:
Jetzt hoffe ich, dass hier jemand Licht hinter das Geheimnis der Verursacher dieser Geräusche bringen kann. Schon mal vielen Dank für's Beitraglesen und Reinhören.
Liebe Grüße
Ilja.
inspiriert von einer neuen Tonaufnahme heute, habe ich mich endlich um zwei "Altlasten" gekümmert, die ich damals eigentlich schon zu dem Zweck aufgenommen hatte, sie hier als Fragen los zu werden. Die Geräusche waren einfach zu rätselhaft.
Das erste stammt von Anfang August letzten Jahres und wurde zwischen Rheinebene und Nordschwarzwald aufgenommen. Zuerst hielt ich es für ein künstliches Geräusch aus einem der Gebäude in denen Handwerker arbeiteten. Es klang sehr nach elektrischem Rauschen/Funkenüberspringen. Aber dann konnte ich lokalisieren, dass die Quelle in der Krone einer Kastanie sitzen musste. Das "Zirpen" hielt ohne Veränderung länger konstant an, als ich Geduld hatte, vergeblich nach dem Urherber zu suchen. Zum ersten Mal hörte ich es gegen Mittag. Am frühen Abend war es immer noch da. Einen Tag später saß die Quelle dann ein Stück weiter in einer Lärche. Das Geräusch klang lauter und in seiner Monotonie völlig anders als alle Grashüpfer und Grillen, die man aus dem sommerlichen Geräuschhintergrund sonst gewohnt ist:
Das zweite wurde im Herbst auf der Insel Kos aufgenommen. Als wir es das erste Mal hörten, überlegten wir noch, ob es von irgendwelchen Krähenvögeln stammen könnte. Aber in den Bäumen waren keine Vögel auszumachen. Es scheint nur in einem sehr begrenzten Umkreis an der Hauptstraße am Rand der Hauptstadt aufzutreten, jedenfalls ist es uns sonst nirgends aufgefallen. Meist ratschen sehr viele Individuen durcheinander, ausdauernd den ganzen Tag über. An einem etwas abseits stehenden Busch konnte ich es einmal aus einer "Einzelquelle" aufnehmen. Der Verursacher war aber auch hier nicht zu finden:
Jetzt hoffe ich, dass hier jemand Licht hinter das Geheimnis der Verursacher dieser Geräusche bringen kann. Schon mal vielen Dank für's Beitraglesen und Reinhören.
Liebe Grüße
Ilja.