Am Stausee im Winter
Verfasst: 31 Dez 2020, 12:31
Vogelgeschichten: Halve Hahn
Eine Geschichte über Brotreste, feine Sinne, Vögel am Stausee und interspezifische Kommunikation, was Rabenkrähen, Kormorane, Stadttauben und Stockenten gemeinsam haben und was man davon lernen kann.
Am Stausee wollte ich bei guten sonnigen Winterwetter nach Möwen schauen. Sie stehen meist in ihren Ruhepausen auf einer Kiesbank, die der Fluss beim Aufprall auf den Wasserkörper des Sees abgeladen hat. Neben den Lach- und wenigen Silbermöwen waren auch zwei oder drei Steppenmöwen anwesend, die ich mir genauer anschauen wollte.
Und wie kann man sich Möwen am besten genauer anschauen? Natürlich: Brotreste!
Also Rucksack abgestellt, Spektiv mit Stativ aufgebaut, Digicam ans Spektiv gefummelt, Kamera mit Tele bereit gehängt und dann in die Plastiktüte mit dem alten Brot gegriffen.
Eine Viertelbrotscheibe fliegt ins Wasser. Kaum ist die Scheibe gelandet, kommen mit stolzer Bugwelle zwei Höckerschwäne angeschwommen und verfolgen das wegtreibende Stückchen. Blässhühner rasen aus der Uferböschung von der anderen Seite den Schwänen und dem Brot entgegen. Stockenten etwa 100 Meter weiter weg, bekommen lange Hälse und fliegen die paar Meter rüber. Die Möwen auf der Kiesinsel schauen interessiert.
weiter lesen im Birdnet.de...

Was macht die Rabenkrähe im Reich des Höckerschwans?
Eine Geschichte über Brotreste, feine Sinne, Vögel am Stausee und interspezifische Kommunikation, was Rabenkrähen, Kormorane, Stadttauben und Stockenten gemeinsam haben und was man davon lernen kann.
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Eine Viertelbrotscheibe fliegt ins Wasser. Kaum ist die Scheibe gelandet, kommen mit stolzer Bugwelle zwei Höckerschwäne angeschwommen und verfolgen das wegtreibende Stückchen. Blässhühner rasen aus der Uferböschung von der anderen Seite den Schwänen und dem Brot entgegen. Stockenten etwa 100 Meter weiter weg, bekommen lange Hälse und fliegen die paar Meter rüber. Die Möwen auf der Kiesinsel schauen interessiert.
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