Papillomatose bei Buchfinken
Verfasst: 09 Feb 2021, 19:23
Hallo allerseits,
bei meinem Freund im LK Waldeck-Frankenberg gibt es bereits seit längerer Zeit viele Buchfinken mit Papillomatose.
Neben aufgehängten Futterspendern hat er wegen des Kälteeinbruchs nun auch ein Stück Garten vom Schnee frei geschaufelt und füttert am Boden. Die Futterstelle am Boden wird von allen möglichen Arten genutzt: Amseln, Goldammern aus der ganzen Umgebung kommen dahin, um zu fressen. Auch zahlreiche Stieglitze, Erlenzeisige und ein paar Bergfinken. Die sind nicht befallen.
Bei den Buchfinken beobachtet er ein merkwürdiges Verhalten. Während alle anderen Arten direkt auf dem frei geschaufelten Stück Boden landen, um bequem zu fressen, landen sämtliche Buchfinken im Tiefschnee daneben und robben sich quasi mühsam zum freigeschaufelten Bereich vor. Offensichlich lernen sie nicht, dass es bequemer ist, den freien Bereich direkt anzufliegen.
Er fragt sich nun, ob bei den Minusgraden und dem Gerobbe durch den Tiefschnee der (ca. 30% von Papillose befallene) Buchfinken zu der Futterstelle im Schnee eine erhöhte Ansteckungsgefahr für die Buchfinken untereinander gegeben ist oder ob die dadurch minimiert wird, dass die Viren quasi im Tiefschnee abgestriffen werden. Oder spielt es keine Rolle?
LG Annette
bei meinem Freund im LK Waldeck-Frankenberg gibt es bereits seit längerer Zeit viele Buchfinken mit Papillomatose.
Neben aufgehängten Futterspendern hat er wegen des Kälteeinbruchs nun auch ein Stück Garten vom Schnee frei geschaufelt und füttert am Boden. Die Futterstelle am Boden wird von allen möglichen Arten genutzt: Amseln, Goldammern aus der ganzen Umgebung kommen dahin, um zu fressen. Auch zahlreiche Stieglitze, Erlenzeisige und ein paar Bergfinken. Die sind nicht befallen.
Bei den Buchfinken beobachtet er ein merkwürdiges Verhalten. Während alle anderen Arten direkt auf dem frei geschaufelten Stück Boden landen, um bequem zu fressen, landen sämtliche Buchfinken im Tiefschnee daneben und robben sich quasi mühsam zum freigeschaufelten Bereich vor. Offensichlich lernen sie nicht, dass es bequemer ist, den freien Bereich direkt anzufliegen.
Er fragt sich nun, ob bei den Minusgraden und dem Gerobbe durch den Tiefschnee der (ca. 30% von Papillose befallene) Buchfinken zu der Futterstelle im Schnee eine erhöhte Ansteckungsgefahr für die Buchfinken untereinander gegeben ist oder ob die dadurch minimiert wird, dass die Viren quasi im Tiefschnee abgestriffen werden. Oder spielt es keine Rolle?
LG Annette