Südfrankreich Narbonne
Verfasst: 11 Sep 2018, 17:40
Hallo,
wie jedes Jahr war im Sommer Familienurlaub Südfrankreich angesagt. Nachdem das Frühjahr dort kalt und regnerisch war hat sich der Sommer von seiner heißen Seite gezeigt.
Die Braunen Sichler haben dieses Jahr noch mehr zugenommen - nachdem ich vor 5 Jahren mich über einen einzelnen gefreut hatte, sind jetzt nicht selten 50-60 zu beobachten.
Einer hatte ein Flusskrebs gefangen und er hat zwei Versuche benötigt um ihn zu schlucken

Purpurreiher waren in den Reisfeldern auch vertreten und aus dem Auto konnte man recht nah an sie heran kommen


In den Feuchtwiesen gab es Bekassinen

Es wurden fast eine Woche lang 4 Rotflügelbrachschwalben gemeldet - nur wenn ich Zeit hatte haben sie sich nicht gezeigt. Einmal meinte ich kurz eine fliegen gesehen zu haben - aber sicher konnte ich mir nicht sein. Dann eben einandermal...
Löffler, Kuhreiher und ander Limikolen (Säbelschnäbler, Seeregenpfeifer, Kampfläufer, Bruchwasserläufer, Temminkstrandläufer) waren dagen fast immer zu sehen.
Rotkopfwürger waren zahlreich

Blauracken gab es dieses Jahr weniger, aber eine Junge hat sich toll präsentiert


Einen Tag bin ich in die Berge gefahren - es gibt dort einen Gänsegeier Schlafplatz. Als ich ankam war zunächst nichts zu entdecken - aber dann stellte ich fest, dass ein paar Geier aus großer Höher sich einer Felswand näherten und dort entdeckte ich die Geier (leider im Gegenlicht)

Es kamen dann noch ein paar Geier und dann geschah lange nichts - ich habe mich auf den Rückweg gemacht. Plötzlich folg an mir ein Vogel vorbei, ein junger Steinadler

Er flog in Richtung Geierwand

Plötzlich schossen die Geier aus der Wand und ich konnte 25 Stück zählen (ganz unten im Bild, der Steinadler)

Nach und nach sind sie wieder in die Wand geflogen und sie wurden praktisch unsichtbar wegen des Gegenlichtes.
Neben den Vögeln gab es noch einen eindrucksvollen Mulmbock (ich hoffe damit liege ich richtig)

viele Holzbienen

und eine Spinne von der ich nur den lateinischen Namen gefunden hatte (Agriope lobata). Das Männchen war im Vergleich zum Weibchen winzig.


Fazit: obwohl ich nun schon mehrere Jahre in Folge dort Urlaub mache - gibt es immer etwas Neues zu entdecken.
Gruß
Collurio
wie jedes Jahr war im Sommer Familienurlaub Südfrankreich angesagt. Nachdem das Frühjahr dort kalt und regnerisch war hat sich der Sommer von seiner heißen Seite gezeigt.
Die Braunen Sichler haben dieses Jahr noch mehr zugenommen - nachdem ich vor 5 Jahren mich über einen einzelnen gefreut hatte, sind jetzt nicht selten 50-60 zu beobachten.
Einer hatte ein Flusskrebs gefangen und er hat zwei Versuche benötigt um ihn zu schlucken

Purpurreiher waren in den Reisfeldern auch vertreten und aus dem Auto konnte man recht nah an sie heran kommen


In den Feuchtwiesen gab es Bekassinen

Es wurden fast eine Woche lang 4 Rotflügelbrachschwalben gemeldet - nur wenn ich Zeit hatte haben sie sich nicht gezeigt. Einmal meinte ich kurz eine fliegen gesehen zu haben - aber sicher konnte ich mir nicht sein. Dann eben einandermal...
Löffler, Kuhreiher und ander Limikolen (Säbelschnäbler, Seeregenpfeifer, Kampfläufer, Bruchwasserläufer, Temminkstrandläufer) waren dagen fast immer zu sehen.
Rotkopfwürger waren zahlreich

Blauracken gab es dieses Jahr weniger, aber eine Junge hat sich toll präsentiert


Einen Tag bin ich in die Berge gefahren - es gibt dort einen Gänsegeier Schlafplatz. Als ich ankam war zunächst nichts zu entdecken - aber dann stellte ich fest, dass ein paar Geier aus großer Höher sich einer Felswand näherten und dort entdeckte ich die Geier (leider im Gegenlicht)

Es kamen dann noch ein paar Geier und dann geschah lange nichts - ich habe mich auf den Rückweg gemacht. Plötzlich folg an mir ein Vogel vorbei, ein junger Steinadler

Er flog in Richtung Geierwand

Plötzlich schossen die Geier aus der Wand und ich konnte 25 Stück zählen (ganz unten im Bild, der Steinadler)

Nach und nach sind sie wieder in die Wand geflogen und sie wurden praktisch unsichtbar wegen des Gegenlichtes.
Neben den Vögeln gab es noch einen eindrucksvollen Mulmbock (ich hoffe damit liege ich richtig)

viele Holzbienen

und eine Spinne von der ich nur den lateinischen Namen gefunden hatte (Agriope lobata). Das Männchen war im Vergleich zum Weibchen winzig.


Fazit: obwohl ich nun schon mehrere Jahre in Folge dort Urlaub mache - gibt es immer etwas Neues zu entdecken.
Gruß
Collurio