Peru 2026
Verfasst: 30 Okt 2026, 21:54
Ich war vor kurzem drei Wochen in Peru mit Djoser. Land und Leute haben mich überwältigt. Mit einer Ausnahme, die Rücksichtslosigkeit im Straßenverkehr ist erschreckend. Da hält wirklich kaum jemand am Zebrastreifen, ist kommt nicht selten vor, dass Busfahjrer deine Gesundheit gefährden. Ein Mensch hat einen Unfall mit Sicherheit nicht überlebt, eine wohl tödlich verletzte Person lag auf der Pan-Amerika. Leider hat auch die Höhe ihren Tribut gezollt. Wir waren länger auf 3800 m Höhe und mussten über einen Pass in 4910 m Höhe. Für richtige Akklimatisierung war leider nicht genügend Zeit. Ich habe mir aber in der Apotheke das wirksame Mediament Acetazolamid besogt, das mir sehr geholfen hat. Am Ende waren wir von 14 Teilnehmer*innen nur noch 10. Vier haben die Reise abgebrochen. Eine Frau ist noch einen Teil des Inka-Trail gegangen, obwohl ihr zwei Tage vorher noch Sauerstoff zugeführt werden musste, weil der Sauerstoffgehalt mit lebensgefährlichen 63 gemessen wurde. Eine 86 jährlige hat diese Reise leider nicht überlebt. Sie lag noch zwei Wochen in einem Krankenhaus in Ariquipa. Am Ende hatte ich leider eine schwere Magen-Darm-Grippe mit hohem Flüssigkeitsverlust und mir dann auch noch eine großflächige, oberflächliche Venenentzündug eingefangen, die jetzt wochenlange Einnahme von Eliquis und das Tragen von Stützstrümpfen erforderlich macht.
Auch fototechnisch hatte ich großes Pech. Der Reiseleiteer hat mir nicht empfohlen meine neueste Kamera mit 500 mm Objektiv mitzunehmen, was im Nachhinein kein Problem gewesen wär. Meine bewährte Pentax ist mir leider angestoßen, so das sie ein Ttalausfall war. Meine kleine Reise Kamera (mit APS-C Sensor) hat komplett den Geist aufgegeben. Das ganze passierte bereits in der ersten Woche. Zum Glück hielt ein Kamerahändler das Verspreche ein, sie mir per Luftfracht (für 11 Euro) ein Einsteigermodell (Canon R 50) mit 100-400 mm Objektiv zu schicken.
Ich war mit der Kamera dann nicht so zufrieden, aber trozdem war der Urlaub natürlich für mich gerettet. Ein Kolibri-Fototour am Ende musste ich leider absagen. Sonst war extrem schwierig, trotz interessanter Motive, Vögel zu fotografieren.
Trotz vorhandener Arten Vielfalt war es tatsächlich ein schwieriges Unterfangen z.B. Kolibris nur an einem Baum, der sehr gut von Sandfliegen bewacht wurde. Ich hatte mich gut mit Insektenspray behandelt. Viele Touristi*innen haben darauf verzichtet und dürften noch sehr lange Probleme mit den Stichen haben, die extrem unangenehm sind. Leider war es bei den Kolibris auch schon dunkel, so dass ich eine sehr lange Belichtungszeit gewählt habe.
Dass wir einen Todesfall zu beklagen haben, macht mich heute noch fertig. Das Achlimme ist, dass ich es habe kommen sehen und ich bin auch nicht zufrieden damit, dass es keinen richtigen Notfallplan gab. Der Reiseleiter schien leider auch nicht richtig darauf vorbereitet.
An sich ist das Konzept von Djoser sehr gut, weil es wirkoch viel Freiheiten lässt. Es gibt wenige feststehende Programmpunkte und vieles kann vor Ort gebucht werden. Nur wer so eine Reise mit recht alten Menschen durchführt, muss besser aufgestellt sein.
Peru ist auf jeden Fall eine Reise wert, nur sollte die Höhe niemals unterschätzt werden. Wären alle gesund wieder in Deutschland angekommen, dann wäre es, den Umständen entsprechend, ein traumhaftes Reiseziel, an das ich mich sehr gerne erinnere.
Auch fototechnisch hatte ich großes Pech. Der Reiseleiteer hat mir nicht empfohlen meine neueste Kamera mit 500 mm Objektiv mitzunehmen, was im Nachhinein kein Problem gewesen wär. Meine bewährte Pentax ist mir leider angestoßen, so das sie ein Ttalausfall war. Meine kleine Reise Kamera (mit APS-C Sensor) hat komplett den Geist aufgegeben. Das ganze passierte bereits in der ersten Woche. Zum Glück hielt ein Kamerahändler das Verspreche ein, sie mir per Luftfracht (für 11 Euro) ein Einsteigermodell (Canon R 50) mit 100-400 mm Objektiv zu schicken.
Ich war mit der Kamera dann nicht so zufrieden, aber trozdem war der Urlaub natürlich für mich gerettet. Ein Kolibri-Fototour am Ende musste ich leider absagen. Sonst war extrem schwierig, trotz interessanter Motive, Vögel zu fotografieren.
Trotz vorhandener Arten Vielfalt war es tatsächlich ein schwieriges Unterfangen z.B. Kolibris nur an einem Baum, der sehr gut von Sandfliegen bewacht wurde. Ich hatte mich gut mit Insektenspray behandelt. Viele Touristi*innen haben darauf verzichtet und dürften noch sehr lange Probleme mit den Stichen haben, die extrem unangenehm sind. Leider war es bei den Kolibris auch schon dunkel, so dass ich eine sehr lange Belichtungszeit gewählt habe.
Dass wir einen Todesfall zu beklagen haben, macht mich heute noch fertig. Das Achlimme ist, dass ich es habe kommen sehen und ich bin auch nicht zufrieden damit, dass es keinen richtigen Notfallplan gab. Der Reiseleiter schien leider auch nicht richtig darauf vorbereitet.
An sich ist das Konzept von Djoser sehr gut, weil es wirkoch viel Freiheiten lässt. Es gibt wenige feststehende Programmpunkte und vieles kann vor Ort gebucht werden. Nur wer so eine Reise mit recht alten Menschen durchführt, muss besser aufgestellt sein.
Peru ist auf jeden Fall eine Reise wert, nur sollte die Höhe niemals unterschätzt werden. Wären alle gesund wieder in Deutschland angekommen, dann wäre es, den Umständen entsprechend, ein traumhaftes Reiseziel, an das ich mich sehr gerne erinnere.
































































