Nationalpark Coto Donana, Andalusien, März 2019
Verfasst: 26 Mär 2019, 18:45
Moin Moin!
Wie bereits in der Vorabanfrage angekündigt, haben wir uns in diesem Jahr mal 5 Tage Auszeit in Andalusien gegönnt. Da uns der Tod unserer lieben Hündin Mathilda sehr mitgenommen hat und es uns auch sonst zu stressig wurde, haben wir die hundefreie Zeit genutzt und sind zum ersten mal gemeinsam in den Urlaub geflogen. Freunde von uns haben nördlich des Nationalparks eine kleine Finca und bearbeiten uns schon lange, dort einmal hinzufahren. So fügte sich das Traurige mit dem Schönen..
Die Anreise erfolgte am 17.03.2019 und wir kamen im Dunkeln dort an. Die anschließende Nacht auf der Terrasse brachte uns also nur mehrere Steinkäuze, die aus den Olivenhainen ringsum riefen.
Heute will ich nur vom ersten richtigen tag, dem 18.03.2019 berichten.
Natürlich hielt es mich nicht lange im Bett. Zu neugierig war ich auf die Umgebung des Hauses
So stand ich um 7.20 Uhr (wie übrigens an den nächsten Tagen auch...) mit eine Tasse Kaffee auf der Terrasse. Aus den Bäumen des Gartens gaben sich die Grauammern und Girltze ein Duett:


Das war für meine Ohren ja schon einmal ungewohnt. Zumal noch aus der Nähe mehrere Wiedehopfe und Haubenlerchen riefen. Noch ungewöhnlicher wurde es aber als so um 7.45 ein großer Trupp Blauelstern über meinen Kopf flogen. Wie sich in den nächsten Tagen zeigte muß es da wohl einen Schlafplatz in der Nähe geben. Zumindest habe ich sie jeden Morgen zur gleichen Zeit fliegen gesehen - maximal war es 420 Tiere!

Und dann gab es schon den ersten Knaller - noch vor dem ersten Frühstück konnte ich meine absolute Wunschart ausfindig machen! Leider sehr weit weg, aber sicher bestimmbar rüttelte doch ein Gleitaar! Der urlaub war jetzt schon gerettet
Eigentlich eine Unverschämtheit, dieses Foto zu zeigen - aber es sollte die lette Beobachtung dieser Art bleiben und somit tue ich es einfach:

Als nächstes folge ein Vogel bei dem ich gerne eure Einschätzung hätte. Ist das ein Cistensänger? Ich habe ja schon einige gesehen und auch hier gehört. Aber bei diesem Tier erscheint die weiße Brust sehr groß. Auch die Bürzelfärbung ist sehr rötlich. Das kann aber vom Morgenlicht stammen. Eine andere Art als Cistensänger fällt mir hier aber nicht ein...

Nur für das Protokoll soll nicht unerwähnt bleiben, das es rund um die Finca nur so vor Einfarbstaren wimmelte.

Wie bereits in der Vorabanfrage angekündigt, haben wir uns in diesem Jahr mal 5 Tage Auszeit in Andalusien gegönnt. Da uns der Tod unserer lieben Hündin Mathilda sehr mitgenommen hat und es uns auch sonst zu stressig wurde, haben wir die hundefreie Zeit genutzt und sind zum ersten mal gemeinsam in den Urlaub geflogen. Freunde von uns haben nördlich des Nationalparks eine kleine Finca und bearbeiten uns schon lange, dort einmal hinzufahren. So fügte sich das Traurige mit dem Schönen..
Die Anreise erfolgte am 17.03.2019 und wir kamen im Dunkeln dort an. Die anschließende Nacht auf der Terrasse brachte uns also nur mehrere Steinkäuze, die aus den Olivenhainen ringsum riefen.
Heute will ich nur vom ersten richtigen tag, dem 18.03.2019 berichten.
Natürlich hielt es mich nicht lange im Bett. Zu neugierig war ich auf die Umgebung des Hauses
So stand ich um 7.20 Uhr (wie übrigens an den nächsten Tagen auch...) mit eine Tasse Kaffee auf der Terrasse. Aus den Bäumen des Gartens gaben sich die Grauammern und Girltze ein Duett:


Das war für meine Ohren ja schon einmal ungewohnt. Zumal noch aus der Nähe mehrere Wiedehopfe und Haubenlerchen riefen. Noch ungewöhnlicher wurde es aber als so um 7.45 ein großer Trupp Blauelstern über meinen Kopf flogen. Wie sich in den nächsten Tagen zeigte muß es da wohl einen Schlafplatz in der Nähe geben. Zumindest habe ich sie jeden Morgen zur gleichen Zeit fliegen gesehen - maximal war es 420 Tiere!

Und dann gab es schon den ersten Knaller - noch vor dem ersten Frühstück konnte ich meine absolute Wunschart ausfindig machen! Leider sehr weit weg, aber sicher bestimmbar rüttelte doch ein Gleitaar! Der urlaub war jetzt schon gerettet

Als nächstes folge ein Vogel bei dem ich gerne eure Einschätzung hätte. Ist das ein Cistensänger? Ich habe ja schon einige gesehen und auch hier gehört. Aber bei diesem Tier erscheint die weiße Brust sehr groß. Auch die Bürzelfärbung ist sehr rötlich. Das kann aber vom Morgenlicht stammen. Eine andere Art als Cistensänger fällt mir hier aber nicht ein...

Nur für das Protokoll soll nicht unerwähnt bleiben, das es rund um die Finca nur so vor Einfarbstaren wimmelte.




























