Bucht von Arcachon / Le Teich
Verfasst: 16 Feb 2020, 00:33
Ich habe mir vor etwa zwei Jahren vorgenommen, aus ökologischen Grünen nicht mehr zu fliegen und bin immer noch dabei mich an meinem Vorsatz zu halten. Nur waren mir die innerdeutschen Reisen dann doch etwas langweilig geworden und der Winter (trotz spürbaren Klimawandels) immer noch zu kalt, so dass ich als Urlaubsziel Südfrankreich ausgewählt habe. Dank e-bird habe ich erfahren, dass in Le Teich ein Vogelreservat exisitiert, dass wohl laut dieser Seite eines der Hotspots Frankreichs sein soll. Immerhin sind dort inzwischen wohl offiziell 260 Vogelarten entdeckt wurden. Eine Unterkunft in direkter Nähe war schnell gebucht und wenn der Hochgeschwindigkeitszug dann Deutschland erst verlassen hat, vergeht die Reise, wie im Flug. In der Praxis bedeutet das, dass die 550 km Teilstrecke von Paris bis Bordeux in fast zwei Stunden geschafft werden. So ist es Bahnreisen dann eine wirkliche Alternative.
In den Wintermonaten sind naturgemäß noch nicht so viele Vogelarten zu erwarten, aber das Gebiet ist (nicht nur) zum Beobachten und Fotografieren ein Traum. Mein Urlaub verbrachte ich zumeist dort, zwei Ausflüge nutze ich für eine Schiffsfahrt durch die Bucht von Arcachon (wo ich einen Eistaucher fotografieren konnte) und für einen Besuch der wundervollen Dune du Pilat, der größten Düne Europas. (108m) An Vögeln gab es im Strandbereich vor der Dühne, viele singende Schwarzkehlchen, einzelne Goldammern, Haussperlinge, Mittelmeermöwen, max sechs Sanderlinge und zwei Brandseeschwalben. Trotz Sonnenscheins blieb auch die Menschenmenge überschaubar, im Sommer wäre der Auf- und Abstieg auf denn dann sicherlich vollkommen überlaufenden großzügigen Sandberg bestimmt kein Vergnügen. So war die Tour aber die reine Erholung und auch die Einheimischen waren sehr entspannt.
Im Wildvogelpark selbst gibt es insgesamt zwanzig Beobachtungshütten bzw. Türme und die Infrastruktur, aber auch die Freundlichkeit der angestellten Menschen lässt keine Wünsche offen. Bei meinen insgesamt acht Besuchen des täglich von 10 - 18 Uhr (an den Wochenenden ab 8 Uhr für Publikum mit Mehrtageskarten ) konnte ich insgesamt 61 Arten beobachten. Allerdings war ein Vormittag geschlossen, als Horden von Jägern mit ihren SUV´s bzw. Jeeps und Hunden direkt am Rande (außerhalb) des Naturschutzgebietes einfielen, wild herumballerten und ihren Hunde, Kommandos zubrüllten.
Im Park selbst waren eigentlich immer einzelne BesucherInnen im Park, so dass sich die Öffnung lohnte. Zu den Zugzeiten und im Sommer wird es dann wohl schnell mal zu voll. Auffallend viele BesucherInnen besaßen eine sehr teure Ausrüstung und einige trugen arttypische Tarnkleidung. Teilweise brachten sie auf Handkarren ihre Spektive, schweren Stative, 500mm bzw. 600 mm Objektiv mit. Nicht, dass ich hier falsch verstanden werde. So bin ich mir doch bewusst, dass das die technischen Vorraussetzungen für perfekte Bilder sind. Diese FotoenthusiastInnen blieben sehr lange an einem Ort und ratterten häufig im schnellsten Dauerfeuer hunderte von Fotos runter. Bei mir sinds dann die gewohnten 300 mm (die glücklicherweise für zwei Fotos der Wasserralle genau richtig waren) mit teilweise grottigen Pentax Autofokus (womit ich inzwischen aber umzugehen weiß und zulange halte ich es an einem Ort auch nicht aus, um nicht woanders ewas zu verpassen). Zum ersten Mal konnte ich mein Lens 2 Scope richtig nutzen. Das ist so ein Teil, dass vor meinem 300 mm Objektiv vorgeschraubt werden kann und das Objektiv dann in eine Art Spektiv mit 30 facher Vergrößerung mit ziemlich guter Qualität verwandelt. Auf jeden Fall hat es mir sehr geholfen, Vögel in weiter Entfernung bestimmen zu können und es passt sehr gut zu meinem Grundsatz, dass alles was ich dabei habe möglichst klein und leicht sein muss und Kompromisse ermöglicht.
Falls ihr an weitern Infos interessiert seit:
https://www.reserve-ornithologique-du-teich.com
In den Wintermonaten sind naturgemäß noch nicht so viele Vogelarten zu erwarten, aber das Gebiet ist (nicht nur) zum Beobachten und Fotografieren ein Traum. Mein Urlaub verbrachte ich zumeist dort, zwei Ausflüge nutze ich für eine Schiffsfahrt durch die Bucht von Arcachon (wo ich einen Eistaucher fotografieren konnte) und für einen Besuch der wundervollen Dune du Pilat, der größten Düne Europas. (108m) An Vögeln gab es im Strandbereich vor der Dühne, viele singende Schwarzkehlchen, einzelne Goldammern, Haussperlinge, Mittelmeermöwen, max sechs Sanderlinge und zwei Brandseeschwalben. Trotz Sonnenscheins blieb auch die Menschenmenge überschaubar, im Sommer wäre der Auf- und Abstieg auf denn dann sicherlich vollkommen überlaufenden großzügigen Sandberg bestimmt kein Vergnügen. So war die Tour aber die reine Erholung und auch die Einheimischen waren sehr entspannt.
Im Wildvogelpark selbst gibt es insgesamt zwanzig Beobachtungshütten bzw. Türme und die Infrastruktur, aber auch die Freundlichkeit der angestellten Menschen lässt keine Wünsche offen. Bei meinen insgesamt acht Besuchen des täglich von 10 - 18 Uhr (an den Wochenenden ab 8 Uhr für Publikum mit Mehrtageskarten ) konnte ich insgesamt 61 Arten beobachten. Allerdings war ein Vormittag geschlossen, als Horden von Jägern mit ihren SUV´s bzw. Jeeps und Hunden direkt am Rande (außerhalb) des Naturschutzgebietes einfielen, wild herumballerten und ihren Hunde, Kommandos zubrüllten.
Im Park selbst waren eigentlich immer einzelne BesucherInnen im Park, so dass sich die Öffnung lohnte. Zu den Zugzeiten und im Sommer wird es dann wohl schnell mal zu voll. Auffallend viele BesucherInnen besaßen eine sehr teure Ausrüstung und einige trugen arttypische Tarnkleidung. Teilweise brachten sie auf Handkarren ihre Spektive, schweren Stative, 500mm bzw. 600 mm Objektiv mit. Nicht, dass ich hier falsch verstanden werde. So bin ich mir doch bewusst, dass das die technischen Vorraussetzungen für perfekte Bilder sind. Diese FotoenthusiastInnen blieben sehr lange an einem Ort und ratterten häufig im schnellsten Dauerfeuer hunderte von Fotos runter. Bei mir sinds dann die gewohnten 300 mm (die glücklicherweise für zwei Fotos der Wasserralle genau richtig waren) mit teilweise grottigen Pentax Autofokus (womit ich inzwischen aber umzugehen weiß und zulange halte ich es an einem Ort auch nicht aus, um nicht woanders ewas zu verpassen). Zum ersten Mal konnte ich mein Lens 2 Scope richtig nutzen. Das ist so ein Teil, dass vor meinem 300 mm Objektiv vorgeschraubt werden kann und das Objektiv dann in eine Art Spektiv mit 30 facher Vergrößerung mit ziemlich guter Qualität verwandelt. Auf jeden Fall hat es mir sehr geholfen, Vögel in weiter Entfernung bestimmen zu können und es passt sehr gut zu meinem Grundsatz, dass alles was ich dabei habe möglichst klein und leicht sein muss und Kompromisse ermöglicht.
Falls ihr an weitern Infos interessiert seit:
https://www.reserve-ornithologique-du-teich.com









































