Madeira ist natürlich korrekt! Vielen Dank für's Mitraten auch an dotterel und Henos!
Vogeltechnisch denkt man vermutlich zuerst ans Madeiragoldhähnchen. Darauf hatte ich natürlich auch spekuliert, mir aber keine großen Hoffnungen gemacht. Irgendwie war ich davon ausgegangen, dass man erstens sehr genau wissen müsste, wo überhaupt welche "wohnen" und zweitens viel Glück braucht, dass sie sich dann auch zeigen. Nun, beides war weit gefehlt. Sobald man in der entsprechenden Vegetationszone (u.a. Lorbeerwald) unterwegs ist, sind sie so allgegenwärtig wie bei uns im Wald die Meisen. Alle Viertelstunde kommt ein Trupp vorbei und durchkämmt ziepend die Bäume. Aber die Lichtverhältnisse sind meist nicht berauschend, und ihr wisst vermutlich, wie rastlos Goldhähnchen sind. Ich habe nicht gezählt, wie groß die dreistellige Zahl Fotos tatsächlich war, bis ich einzelne zumindest halbwegs brauchbare darunter hatte.

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Die Madeirabuchfinken sind an Futterstellen mancher Ausflugslokale hingegen sehr entspannt zu fotografieren. Eher versteckt halten sich die Silberhalstauben und sind (im Wald) meist nur in der Ferne fliegend zu sehen. Einige Tage nachdem dieses Zufallsfoto geglückt war, entdeckten wir in einem der privaten botanischen Gärten in Funchal jedoch ein wesentlich weniger scheues Taubenpaar.

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Je weiter man in den Bergen nach oben kommt, desto besser scheint die Chance zu sein, Rothühnern zu begegnen. Die ersten Sichtungen an/auf der Straße waren schneller in der dort oben niedrigen Vegetation verschwunden, als man anhalten und die Kamera zücken konnte. Oben auf dem Pico do Arieiro (1800 m, 6°C) hat dann aber ein Hahn rufend für uns posiert.

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Vogeltechnisch recht ergiebig war Machico. Am Strand, wo der Flusslauf ins Meer mündet, trafen wir einen Seidenreiher, Graureiher, Sandregenpfeifer, Steinwälzer und diesen müden Kleinen, bei dessen Bestimmung als Zwergstrandläufer ich mir aber nicht sicher bin. Für einen Alpenstrandläufer war er mir deutlich zu klein (?):

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Der Fluss verläuft durch die Stadt Machico in einem breiten, hochwandigen Kanal. Hier, wie auch an vergleichbaren Wasserläufen andernorts auf Madeira, sieht man häufig halbwilde Warzenenten. Vom Fußweg an der Kanalbrüstung blickt man an vielen Stellen auf ein Schilfmeer hinab in dem sich gern Wellenastrilde herumtreiben. Angeblich kann man sie oberhalb des Strandes/Hafens auch näher beobachten, was uns jedoch leider nicht vergönnt war.

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Am Hafen von Funchal konnten wir erst im zweiten oder dritten Anlauf Seeschwalben entdecken - sollen dort häufig sein. Die hatten allerdings gerade eine konsequente Schlaf- und Putzpause eingelegt, sodass es keine Flugbilder gibt. Kann jemand meine Einschätzung, dass das hier eine Flussseeschwalbe ist bestätigen, oder korrigieren?

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