Nächtliche Falter im Novemberwald?

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MatthiasDD
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Nächtliche Falter im Novemberwald?

#1

Beitrag von MatthiasDD »

Da man ja hier sachkundige Antworten auf alles kriegt, was zusammenhängt mit dem, was da kreucht und fleucht, habe ich folgende laienhafte Frage: auf meinem Arbeitsweg durch die Heide begegnen mir gerade ziemliche zahlreiche gleichartige Falter. Das Maximum liegt kurz nach Einbruch der völligen Dunkelheit, es scheint, als ob niedrigere Temperaturen um die fünf Grad abends bevorzugend wirken, sie sind am dichtesten in Roteichen/ Buchen-Beständen, dann ist aller zwei, drei Meter einer im Scheinwerferlicht des Rades zu sehen, sie fliegen engagiert, aber langsam. Ich hab ein paar gefangen oder zumindest forciert auf meinem Handschuh landen lassen, die Körper sind ca. 8 mm lang und 1,5 mm dick, die Flügel werden zusammengeklappt und sind spitzdreieckig, ca. 1,2 x 12, x 9 mm und das ganze Tier ist homogen rotbraun, grauer als fuchsrot. Kann damit jemand etwas anfangen?
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Richard
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Re: Nächtliche Falter im Novemberwald?

#2

Beitrag von Richard »

Hallo Matthias,

der Winter steht vor der Tür, dass werden Kleine Frostspanner. Mit dem Großen Frostspanner
zusammen sind sie im Moment die häufigsten Nachtfalter. Bilder der Art(en) findest Du bei
Naturgucker.de .

Beste Grüße
Richard
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S_KL
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Re: Nächtliche Falter im Novemberwald?

#3

Beitrag von S_KL »

Ich habe ja von Insekten wirklich wenig und von Nachtfaltern überhaupt gar keine Ahnung.
Aber hier hatte ich sofort die sächsich-singenden Sätze meines damaligen Forstentomologieprofs im Kopf. Er erzählte gern von Unterschieden und Gemeinsamkeiten von kleinem und großem Frostspanner in den Stadien Larve, Puppe, Falter.

Daher weiß ich auch: Die Weibchen find flugunfähig. Nach dem Schlupf krabbeln aus dem Laub einen Stamm empor, so später die Paarung stattfindet.
Seltentes ist selten, Häufiges ist häufig.
MatthiasDD
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Re: Nächtliche Falter im Novemberwald?

#4

Beitrag von MatthiasDD »

Ja, Kleiner Frostspanner paßt, danke!
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Richard
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Re: Nächtliche Falter im Novemberwald?

#5

Beitrag von Richard »

S_KL hat geschrieben:
14 Nov 2020, 08:31
Ich habe ja von Insekten wirklich wenig und von Nachtfaltern überhaupt gar keine Ahnung.
Aber hier hatte ich sofort die sächsich-singenden Sätze meines damaligen Forstentomologieprofs im Kopf. Er erzählte gern von Unterschieden und Gemeinsamkeiten von kleinem und großem Frostspanner in den Stadien Larve, Puppe, Falter.

Daher weiß ich auch: Die Weibchen find flugunfähig. Nach dem Schlupf krabbeln aus dem Laub einen Stamm empor, so später die Paarung stattfindet.
Kennst dich doch aus, Stella ;)

Und der Große Frostspanner ist für mich der MäBu und den Nachtfaltern :)

Grüße
Richard
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