Das Krähenportrait ist auch klasse, Uli, scharf von der Schnabelspitze bis zum Auge, da hat er/sie wirklich brav posiert
Schöne Grüße. Ilja.
... so wie das vom Wintergoldhähnchen am Futter. Klasse. Und vor allem erstaunlich. Ich dachte immer, die essen nur winzige Insekten, Spinnen, etc., also selbst im Winter nur Lebendfutter. Hat es sich die Futterstelle nur angeguckt, oder hast du es tatsächlich auch essen sehen?Berlandina hat geschrieben: ↑30 Jan 2024, 22:08... Wenn man nur genügend Bilder macht, werden auch einige was.
Hallo Ilja,ilja hat geschrieben: ↑02 Feb 2024, 19:18... so wie das vom Wintergoldhähnchen am Futter. Klasse. Und vor allem erstaunlich. Ich dachte immer, die essen nur winzige Insekten, Spinnen, etc., also selbst im Winter nur Lebendfutter. Hat es sich die Futterstelle nur angeguckt, oder hast du es tatsächlich auch essen sehen?Berlandina hat geschrieben: ↑30 Jan 2024, 22:08... Wenn man nur genügend Bilder macht, werden auch einige was.
Und noch eine Frage an alle: Weil mich das mit der Nahrung interessiert/gewundert hatte, hatte ich einen Teil des Wikipediaartikels über Wintergoldhähnchen gelesen. Im Bezug auf ihre bevorzugten Schlaf- und Nestbauplätze fällt dort mehrfach der Begriff "Kammäste" (von Fichten). Ich konnte allerdings nicht herausfinden, was damit gemeint ist. Äste, die wie ein Kamm mit Zweigen bestückt sind? Oder sind es Äste, die am "Kamm" eines Baumes wachsen - was immer das sein mag? Hat jemand eine Ahnung, ob der Begriff in anderem Zusammenhang gängig ist? Jegliche andere Verwendung des Begriffs im Netz scheint von diesem Wikipediaartikel abgeleitet zu sein. Mein Verdacht ist, dass sich der Autor den Begriff ausgedacht hat, um Ästen einen Namen zu verpassen, die die beschriebenen dicht hängenden Zweigen aufweisen, die Wintergoldhähnchen bevorzugt nutzen.
Schöne Grüße. Ilja.
Hallo Uli,Berlandina hat geschrieben: ↑03 Feb 2024, 01:51Hallo Illja,
es hat tatsächlich auch ein bisschen am Futter herumgepickt und ein paar Häppchen gefressen:
Allerdings wurde in dem Futter auch einiges an getrockneten Insektenlarven verarbeitet, möglicherweise hat es sich die rausgepickt.
Grüße, Uli
Das ist ja sehr interessant. Ich habe das Zitat von Petra mal als Aufhänger genommen.
Hallo Uli,Berlandina hat geschrieben: ↑03 Feb 2024, 01:51es hat tatsächlich auch ein bisschen am Futter herumgepickt und ein paar Häppchen gefressen:
Allerdings wurde in dem Futter auch einiges an getrockneten Insektenlarven verarbeitet, möglicherweise hat es sich die rausgepickt.
Hallo Petra,PetraS hat geschrieben: ↑03 Feb 2024, 10:17bei der Suche nach Kammästen bin ich hierauf gestoßen.
https://www.zobodat.at/pdf/BERI_60_0167-0182.pdf
Ich hab den Inhalt nur überflogen, aber auf Seite 14 Fig. 4 gibt es Kammäste.
Hallo Alcedo,Alcedo_ hat geschrieben: ↑04 Feb 2024, 11:38finde es spannend dass du dich mit der Wortherkunft der „Kammäste“ beschäftigst. die Etymologie ist ein weites, hochinteressantes Feld. vielleicht kommt der Begriff ja gar nicht aus der Botanik.
habe hier auf Seite 119 (kurz vor Kapitel 14) das Wort im Gebrauch eines Entomologen (Carlos Berg, Balte) gefunden:
der Wortstamm „kamm“ kommt allein in diesem Artikel 12 mal vor. „Fühler doppelt gekämmt“ usw.
das war 1883. also lange vor Ellen Thaler. von wo oder von wem die österreichische Verhaltensforscherin den Begriff entlehnt hat oder ob sie ihn unabhängig selbst gebildet hat, könnten wir sie ja noch selbst fragen.![]()