Vogelbeobachtungen 08. 2018
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Eigene Beobachtungen, Erlebnisse; Fragen zu Vogelbeobachtung, Nistkasten, Vogelfütterung, Krankheiten etc. Reiseberichte von mehrtägigen Birding-Touren bitte in das Forum Vogelgucker auf Achse.
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- michaschade
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Re: Vogelbeobachtungen 08. 2018
Hola zusammen,
mangels Connectivity in der Wildnis Kanadas (und das ist hier wirklich noch WILDNIS), war ich mal wieder total abwesend hier. Es ist ein komisches Erlebnis, hier beim Campen plötzlich mal Internet zu haben. Das nutze ich, um euch zu grüßen und anzukündigen, dass ich gegen Ende August einen kleinen Bericht mit ein paar Fotos hier einstellen werde.
Jetzt einen Kaffee und dann geht’s wieder auf eine kleine Wanderung (nach Aktivieren der Bärenglöckchen) und morgen auf eine Pelagen-Bootsfahrt.
Liebe Grüße,
Micha
mangels Connectivity in der Wildnis Kanadas (und das ist hier wirklich noch WILDNIS), war ich mal wieder total abwesend hier. Es ist ein komisches Erlebnis, hier beim Campen plötzlich mal Internet zu haben. Das nutze ich, um euch zu grüßen und anzukündigen, dass ich gegen Ende August einen kleinen Bericht mit ein paar Fotos hier einstellen werde.
Jetzt einen Kaffee und dann geht’s wieder auf eine kleine Wanderung (nach Aktivieren der Bärenglöckchen) und morgen auf eine Pelagen-Bootsfahrt.
Liebe Grüße,
Micha
Birds rock!
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D: 346; LL: 2505
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Re: Vogelbeobachtungen 08. 2018
Läuft bei euch nichts?
der Thread versinkt ja hier bald!
Wir sind heute ins Rheindelta am Bodensee gefahren. Der Wasserstand ist für diese Jahreszeit rekordverdächtig tief, somit gibt es viele Sandbänke und Schlickflächen. Ca. 200m ausserhalb der Rheinmündung hat sich im See eine grosse Sandbank gebildet.
Mit der Ausbeute bin ich wirklich zufrieden. Mehrere Zwergdommeln, zwei Nachtreiher, Purpurreiher, Moorente, Tüpfelsumpfhuhn, Bartmeisen, viele Trauerseeschwalben und 14 Limikolenarten, darunter Kiebitzregenpfeifer, Temmincks, Sichelstrandläufer und ein Sanderling.
Das Gebiet ist einfach etwas mühsam für Beobachter die zu Fuss unterwegs sind. In der Nähe des Parkplatzes kann man coole Beobachtungen machen, dann aber läuft man einige Kilometer ohne Schatten dem Damm entlang wo wirklich NICHTS los ist und ganz aussen bei der Mündung wird es dann wieder spannend. Die Distanzen sind auch echt gross. Die Temmincks und der Sanderling wären ohne Fernrohr definitiv nicht zu entdecken, geschweige denn zu bestimmen gewesen. Dementsprechend gab es auch keine gescheiten Bilder. Ah doch, einen hab ich
Und die fand ich noch witzig.
Was mich besonders erstaunt hat, war die folgende Szene: Bei den auf der Sandbank ruhenden Fluss- und Trauerseeschwalben löste ein überfliegender Kiebitzregenpfeifer grosse Unruhe aus und ein Grossteil der Seeschwalben erhob sich laut kreischend in die Luft. Als der Kiebitzregenpfeifer landen wollte, wurde er sofort von einer Trauerseeschwalbe vertrieben. Er flog dann einige Kreise, wollte wieder auf der Insel landen und das Schauspiel wiederholte sich erneut. Ob die dunkle Unterseite auf die Seeschwalben dermassen gefährlich wirkt?
Viele Grüsse
Harry
Wir sind heute ins Rheindelta am Bodensee gefahren. Der Wasserstand ist für diese Jahreszeit rekordverdächtig tief, somit gibt es viele Sandbänke und Schlickflächen. Ca. 200m ausserhalb der Rheinmündung hat sich im See eine grosse Sandbank gebildet.
Mit der Ausbeute bin ich wirklich zufrieden. Mehrere Zwergdommeln, zwei Nachtreiher, Purpurreiher, Moorente, Tüpfelsumpfhuhn, Bartmeisen, viele Trauerseeschwalben und 14 Limikolenarten, darunter Kiebitzregenpfeifer, Temmincks, Sichelstrandläufer und ein Sanderling.
Das Gebiet ist einfach etwas mühsam für Beobachter die zu Fuss unterwegs sind. In der Nähe des Parkplatzes kann man coole Beobachtungen machen, dann aber läuft man einige Kilometer ohne Schatten dem Damm entlang wo wirklich NICHTS los ist und ganz aussen bei der Mündung wird es dann wieder spannend. Die Distanzen sind auch echt gross. Die Temmincks und der Sanderling wären ohne Fernrohr definitiv nicht zu entdecken, geschweige denn zu bestimmen gewesen. Dementsprechend gab es auch keine gescheiten Bilder. Ah doch, einen hab ich
Und die fand ich noch witzig.
Was mich besonders erstaunt hat, war die folgende Szene: Bei den auf der Sandbank ruhenden Fluss- und Trauerseeschwalben löste ein überfliegender Kiebitzregenpfeifer grosse Unruhe aus und ein Grossteil der Seeschwalben erhob sich laut kreischend in die Luft. Als der Kiebitzregenpfeifer landen wollte, wurde er sofort von einer Trauerseeschwalbe vertrieben. Er flog dann einige Kreise, wollte wieder auf der Insel landen und das Schauspiel wiederholte sich erneut. Ob die dunkle Unterseite auf die Seeschwalben dermassen gefährlich wirkt?
Viele Grüsse
Harry
- MatthiasM
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Re: Vogelbeobachtungen 08. 2018
Ja, Schwimmschnepfe ist sehr gut!
Ich habe hier noch ein paar Bilder aus unserem Urlaub bei Rheinsberg. NIchts Besonderes, aber zum Zeigen reicht's. Die sind nicht alle aus August 2018, aber ich will den Thread für Juli 2018 nicht noch mal aufwärmen. Hier die Bilder:
Ein Seeadler war häufig zu sehen, die waren aber nicht sehr an Fotos interessiert; der hier hat aber einen Fang Den hier habe ich als Habicht eingeordnet Kormoran beim Start Der Fischadler ist ein MUSS in Brandenburg! Was für eine Möwe? Wo kommen eigentlich gute Bilder aus einem Zoo oder Tierpark hin??
Viele Grüße
Matthias
-
Benutzer 2723 gelöscht
Re: Vogelbeobachtungen 08. 2018
Hallo,
dieses Wochenende war ich nach langer Zeit mal wieder Vogelgucken. In meinen beiden Lieblingsgebieten hier im Umkreis war nicht viel los.
Dort konnte ich ein Braunkehlchen (kein Brutvogel), mehrere Rohrammern, Dorngrasmücken, Ringeltauben, Turmfalken, Rabenkrähen Grauschnäpper, Rotmilane und Rauchschwalben beobachten.
Viel interessanter finde ich, dass sich hier vor meiner Haustüre noch 1-2 Mauersegler tummeln, der Rest der Truppe ist bereits Ende Juli abgezogen.
Entweder waren die spät dran mit der Brut oder das warme Wetter hier gefällt ihnen so gut.
Grüße,
Volker
dieses Wochenende war ich nach langer Zeit mal wieder Vogelgucken. In meinen beiden Lieblingsgebieten hier im Umkreis war nicht viel los.
Dort konnte ich ein Braunkehlchen (kein Brutvogel), mehrere Rohrammern, Dorngrasmücken, Ringeltauben, Turmfalken, Rabenkrähen Grauschnäpper, Rotmilane und Rauchschwalben beobachten.
Viel interessanter finde ich, dass sich hier vor meiner Haustüre noch 1-2 Mauersegler tummeln, der Rest der Truppe ist bereits Ende Juli abgezogen.
Entweder waren die spät dran mit der Brut oder das warme Wetter hier gefällt ihnen so gut.
Grüße,
Volker
-
martinmiethke
- MatthiasM
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Re: Vogelbeobachtungen 08. 2018
Aha, danke Martin. Möwen sind anscheinend wirklich nicht mein Gebiet.
Das freut mich für euch sehr. Hier sehe ich im Südwesten keine Fischadler.
Dafür flog der hier heute dicht über unser Haus. Immer wieder beeindruckend...
Viele Grüße
Matthias
Re: Vogelbeobachtungen 08. 2018
Danke Matthias, letztes Jahr waren an den Wolcheteichen gleich mehrere Fischadler, diese wir in diesem Jahr der Erste den wir gesehen haben.
Dein Milan is topp, wir haben am Samstag auch Rote und Schwarze gesehen, nur waren die leider nich so zum Greifen nahe, Bussarde und Neuntöterweibchen gabs auch






Dein Milan is topp, wir haben am Samstag auch Rote und Schwarze gesehen, nur waren die leider nich so zum Greifen nahe, Bussarde und Neuntöterweibchen gabs auch






Gruß Elvi
Re: Vogelbeobachtungen 08. 2018
Bei mir gab es am Wochenende trotz feiern, feiern und feiern doch noch einige schöne Bobachtungen.
Anfang der Sommers habe ich eine ca. 10 qm große Blumenwiese für Insekten angelegt. Von der Mischung, in der viele verschiedene Blühpflanzen Samen waren ist wohl aufgrund der Trockenheit nicht sehr viel gekeimt. Überwiegend Kornbume und Phacelia (Bienenfreund) mochten das Wetter und sind gut gekeimt und es waren und sind sehr viele Hummeln und Schwebfliegen da.
Nun ging ich Sonntag früh um die Hühner zu versorgen und hörte ein Vogelgezwistscher welches ich nicht zuordnen konnte. Eine Stieglitzfamilie war in meinem Blühstreifen eingeflogen und pickten sich die Samen aus der reifen Phacelia. Stieglitze sind bei mir im Ort eher eine Seltenheit und es war eine tolle Überraschung für mich.
Am Samstag konnte ich dann noch kurz eine Raubseeschwalbe für die Jahresliste ticken. Immer wieder beeindruckend wie groß die doch sind.
Heute flog mir dann noch ein Pirol über den Weg, endlich mal wieder einen kurz gesehen und nicht nur gehört.
Liebe Grüße
Richard
Anfang der Sommers habe ich eine ca. 10 qm große Blumenwiese für Insekten angelegt. Von der Mischung, in der viele verschiedene Blühpflanzen Samen waren ist wohl aufgrund der Trockenheit nicht sehr viel gekeimt. Überwiegend Kornbume und Phacelia (Bienenfreund) mochten das Wetter und sind gut gekeimt und es waren und sind sehr viele Hummeln und Schwebfliegen da.
Nun ging ich Sonntag früh um die Hühner zu versorgen und hörte ein Vogelgezwistscher welches ich nicht zuordnen konnte. Eine Stieglitzfamilie war in meinem Blühstreifen eingeflogen und pickten sich die Samen aus der reifen Phacelia. Stieglitze sind bei mir im Ort eher eine Seltenheit und es war eine tolle Überraschung für mich.
Am Samstag konnte ich dann noch kurz eine Raubseeschwalbe für die Jahresliste ticken. Immer wieder beeindruckend wie groß die doch sind.
Heute flog mir dann noch ein Pirol über den Weg, endlich mal wieder einen kurz gesehen und nicht nur gehört.
Liebe Grüße
Richard
Jahresliste 2025 143 (Fischadler)
dabei seit 04.09.2009 - 8237 Beiträge altes Forum
Foraner(innen): 61 (Annette)
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Re: Vogelbeobachtungen 08. 2018
Hallo zusammen
Ich konnte gestern Morgen bei uns am Sihlsee einige gute Arten für die Datenbank nachweisen. Es gab eine junge Brandgans, ein Tüpfelsumpfhuhn sowie zwei Wasserrallen. Von der Brandgans gab es dort bisher erst eine Beobachtung und von Tüpfel & Wasserralle noch gar keine. Das zeigt wieder mal, dass das Gebiet zu wenig beachtet wird. Da kann mir niemand erzählen, dass dort nicht alljährlich Tüpfelsumpfhühner und Wasserrallen rasten...!
Etwas nervös gemacht hat mich eine Bekassine.
Sie wirkte auffällig plump, besass einen kürzeren Schnabel als das Exemplar rechts von ihr und zeigte eine Bänderung bis weit auf die Unterseite herab. Habe nun etwas rumgefragt und es waren alle für eine regennasse Bekassine
also muss ich für meine erste Doppelschnepfe wohl noch etwas warten. Dennoch ein lehrreicher Fall, wieder einmal.
Viele Grüsse
Harry
Ich konnte gestern Morgen bei uns am Sihlsee einige gute Arten für die Datenbank nachweisen. Es gab eine junge Brandgans, ein Tüpfelsumpfhuhn sowie zwei Wasserrallen. Von der Brandgans gab es dort bisher erst eine Beobachtung und von Tüpfel & Wasserralle noch gar keine. Das zeigt wieder mal, dass das Gebiet zu wenig beachtet wird. Da kann mir niemand erzählen, dass dort nicht alljährlich Tüpfelsumpfhühner und Wasserrallen rasten...!
Etwas nervös gemacht hat mich eine Bekassine.
Sie wirkte auffällig plump, besass einen kürzeren Schnabel als das Exemplar rechts von ihr und zeigte eine Bänderung bis weit auf die Unterseite herab. Habe nun etwas rumgefragt und es waren alle für eine regennasse Bekassine
Viele Grüsse
Harry
Re: Vogelbeobachtungen 08. 2018
Eine coole Beobachtung hatte ich letzte Woche bei einem Verwandtenbesuch in Thüringen. Das Haus steht oben auf dem Berg, mein Zimmerfenster geht aufs Saaletal. Morgens beim Aufstehen höre ich Greifvogelrufe, die ich nicht recht einordnen kann. Es kreisen zwei Bussardgroße Vögel überm Tal, noch recht weit weg. Mein akustisches Erkennen ist ja nicht so toll, aber Mäusebussard kenne ich doch ganz gut und es klang anders. Mit Fernglas und Spektiv quasi noch neben dem Bett stehend konnte ich mir die erhoffte Klarheit verschaffen: Es waren zwei Wespenbussarde! Hatte ich dies Jahr noch nicht, obwohl ich schon mehrfach an Stellen war, wo sie definitiv vorkommen. Dort in Thüringen hatte ich die Art noch nie und daher auch nicht mit ihnen gerechnet, schon gar nicht beim einfach aus dem Fenster gucken. Gut zwei Stunden waren die beiden immer wieder kreisend überm Tal und fast auch überm Garten zu sehen, mal weit oben, dass ich dachte, jetzt ziehen sie los, dann aber wieder recht nah und tief. Vielleicht haben sie auf die perfekte Thermik gewartet zum Abflug.
Grüße aus Berlin von Christine
Re: Vogelbeobachtungen 08. 2018
Sowas mache ich nur, wenn ich danach noch mindestens einen Tag frei habe: Montag morgens los und (mit Umleitung) fast drei Stunden Auto fahren, von Berlin bis über Greifswald hinaus, um in den Karrendorfer Wiesen zu beobachten. Rückzu meldet mein Navi Stau auf der Autobahn und leitet mich über Landstraße nach Hause. Also 6 Stunden am Steuer und etwa eben so lange in Sonne und (immer mehr) Wind laufen und stehen.
Die Wiesen waren recht trocken und viele Vögel weit weg. War trotzdem prima, konnte jedenfalls ein paar Arten sehen, die ich im Binnenland eben nicht habe.
Vor zwei Jahren hatte ich viele Raubseeschwalben ganz nah, diesmal gab es erst am Schluss 2 oder 3 Überflieger von der Qualität: "Was soll es sonst gewesen sein..."
Dafür gab es am anderen Ende des Größenspektrums ein paar Zwergseeschwalben, die ich seit vielen Jahren nicht hatte und die waren ganz gut zu beobachten beim jagen.
Wunderschöne Kiebitzregenpfeifer im Prachtkleid, die Odinshühnchen und eine Pfuhlschnepfe auch im Prachtkleid haben mich erfreut. Immerhin 13 Limi-Arten konnte ich registrieren, kein Lifer, aber ein wenig für die Jahresliste. Kein Regenbrachvogel aber eine ganze Reihe große Brachvögel, die mich immer sehr beeindrucken und auch eine ordentliche Anzahl Bekassinen, dunkle Wasserläufer und Grünschenkel, einige Kampfläufer, Bruchwasserläufer, Alpis und zwei Waldwasserläufer. Immer wieder hübsch natürlich auch die Säbelschnäbler. Ein bißchen frustrierend der Gedanke, dass hinter dem vielen Schilf bestimmt noch viel mehr Spannendes zu sehen wäre...
Die Kiebitzregenpfeifer-Kerle im PK habe ich nicht fotografiert.
Aber gehe ich bei dem Vogel hier recht in der Annahme, dass das ein Weibchen dieser Art ist?:
Die Wiesen waren recht trocken und viele Vögel weit weg. War trotzdem prima, konnte jedenfalls ein paar Arten sehen, die ich im Binnenland eben nicht habe.
Vor zwei Jahren hatte ich viele Raubseeschwalben ganz nah, diesmal gab es erst am Schluss 2 oder 3 Überflieger von der Qualität: "Was soll es sonst gewesen sein..."
Dafür gab es am anderen Ende des Größenspektrums ein paar Zwergseeschwalben, die ich seit vielen Jahren nicht hatte und die waren ganz gut zu beobachten beim jagen.
Wunderschöne Kiebitzregenpfeifer im Prachtkleid, die Odinshühnchen und eine Pfuhlschnepfe auch im Prachtkleid haben mich erfreut. Immerhin 13 Limi-Arten konnte ich registrieren, kein Lifer, aber ein wenig für die Jahresliste. Kein Regenbrachvogel aber eine ganze Reihe große Brachvögel, die mich immer sehr beeindrucken und auch eine ordentliche Anzahl Bekassinen, dunkle Wasserläufer und Grünschenkel, einige Kampfläufer, Bruchwasserläufer, Alpis und zwei Waldwasserläufer. Immer wieder hübsch natürlich auch die Säbelschnäbler. Ein bißchen frustrierend der Gedanke, dass hinter dem vielen Schilf bestimmt noch viel mehr Spannendes zu sehen wäre...
Die Kiebitzregenpfeifer-Kerle im PK habe ich nicht fotografiert.
Aber gehe ich bei dem Vogel hier recht in der Annahme, dass das ein Weibchen dieser Art ist?:
Grüße aus Berlin von Christine
Re: Vogelbeobachtungen 08. 2018
Im Teichgebiet Niederspree herrschte Niedrigwasser, wie überall. Einige Fischteiche wurden vermutlich frühzeitig abgelassen, aber andere, zumindest im Prozessschutzgebiet sind einfach von selbst trocken gefallen. Teilweise gab es kuriose Bilder: Wo im letzten Jahr noch ein Teich zu sehen war, blickt der Betrachter nun auf eine Wiese. Die Eisvögel postierten sich an den verbliebenen Wasserflächen und machten reiche Beute. Auch Limikolen gab es etliche.
Ein Highlight waren 13 Seeadler (alles immature), die aufgereiht auf der Sandbank des größten Teiches saßen und zu Fuß Karpfen jagten, die angespült wurden.
Der hier war auch da und so still, dass ich fast unter ihm vorbei gelaufen wäre, ohne ihn zu sehen.

LG Annette
Ein Highlight waren 13 Seeadler (alles immature), die aufgereiht auf der Sandbank des größten Teiches saßen und zu Fuß Karpfen jagten, die angespült wurden.
Der hier war auch da und so still, dass ich fast unter ihm vorbei gelaufen wäre, ohne ihn zu sehen.

LG Annette
- MatthiasM
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Re: Vogelbeobachtungen 08. 2018
Der "interessante Sommer 2018" mit der Hitze und Trockenheit treibt schon bemerkenswerte Blüten - wenn ich das hier alles so lese. Und einen Waldkauz hätte ich auch gerne mal.
Ich habe eine interessante - wenn auch augenscheinlich schauerliche - Beobachtung im Garten am Futterhaus. Am Sonntag (12.08.2018) ist mir ein Vogel zunächst nur akustisch aufgefallen: eine auffallend laute Kohlmeise. Auffallend deswegen, weil die Meisen hier zwar zahlreich aktiv sind, aber eben nicht laut. Sie fliegen zum Futter und man hört meist nur ihr Flattern. Selten gibt es mal Streit oder einen Pieps.
DIESE Kohlmeise gab jedoch ständig Laut. Allerdings konnte ich sie zunächst nicht sehen, da die ständig in Deckung im Gebüsch war und sich kaum fortbewegte. Nach einiger Zeit konnte ich wenigstens den genauen Aufenthaltsort ausfindig machen - da!, wo sich die Zeige bewegen. Ich holte die Kamera, das war nur ein Handgriff. Dann endlich kam der Vogel raus um in die nächste Deckung zu fliegen, dann von Deckung zu Deckung immer näher zum Futterhaus. Aber der Anblick war seltsam: ziemlich zerzaust und viel zu dunkel für eine Meise. Aber der Vogel erschien mir sehr lebhaft und zeigte kaum Anzeichen von Schwäche. Und ständig die typischen Laute einer Kohlmeise.
Nach gewisser Zeit landete er dann endlich am Futterhaus und ich traute meinen Augen nicht: Eine Meise fast ohne Federn!:
Nun dachte ich, dass hier vielleicht ein Problem am Futterhaus ist (Parasiten etc?). Aber alle anderen Vögel (und das sind hier zur Zeit nicht wenige!) zeigen das nicht. Im Gegenteil.
Ich setzte einen Tag das Futter aus und beobachtete weiter: Keine Auffälligkeiten bis auf diese eine laute Meise. Alle anderen Vögel sind OK, was das Gefieder betrifft. Montag Abend gab es wieder Futter, bei enormen Ansturm.
Ich habe nicht damit gerechnet, den Vogel wieder zu sehen. Aber gestern und heute Abend (Mittwoch) war der wieder da mit dem gleichen Verhalten: auffällig laut und ständig in Deckung - aber trotzdem irgendwann am Futter und anscheinend sehr agil. Nur leider konnte ich heute nicht ausmachen, ob er sich vom Gefieder her erholt hat oder nicht (Bild von heute Abend):
Nun stehe ich etwas auf dem Schlauch: Fütterung einstellen - ja oder nein? Es gibt nach wie vor keine solchen Anzeichen bei weiteren Vögeln und das Futterhaus ist sauber.
Was meint ihr?
Und unter was leidet diese agile, fast federlose Meise?
Viele Grüße
Matthias
Ich habe eine interessante - wenn auch augenscheinlich schauerliche - Beobachtung im Garten am Futterhaus. Am Sonntag (12.08.2018) ist mir ein Vogel zunächst nur akustisch aufgefallen: eine auffallend laute Kohlmeise. Auffallend deswegen, weil die Meisen hier zwar zahlreich aktiv sind, aber eben nicht laut. Sie fliegen zum Futter und man hört meist nur ihr Flattern. Selten gibt es mal Streit oder einen Pieps.
DIESE Kohlmeise gab jedoch ständig Laut. Allerdings konnte ich sie zunächst nicht sehen, da die ständig in Deckung im Gebüsch war und sich kaum fortbewegte. Nach einiger Zeit konnte ich wenigstens den genauen Aufenthaltsort ausfindig machen - da!, wo sich die Zeige bewegen. Ich holte die Kamera, das war nur ein Handgriff. Dann endlich kam der Vogel raus um in die nächste Deckung zu fliegen, dann von Deckung zu Deckung immer näher zum Futterhaus. Aber der Anblick war seltsam: ziemlich zerzaust und viel zu dunkel für eine Meise. Aber der Vogel erschien mir sehr lebhaft und zeigte kaum Anzeichen von Schwäche. Und ständig die typischen Laute einer Kohlmeise.
Nach gewisser Zeit landete er dann endlich am Futterhaus und ich traute meinen Augen nicht: Eine Meise fast ohne Federn!:
Nun dachte ich, dass hier vielleicht ein Problem am Futterhaus ist (Parasiten etc?). Aber alle anderen Vögel (und das sind hier zur Zeit nicht wenige!) zeigen das nicht. Im Gegenteil.
Ich setzte einen Tag das Futter aus und beobachtete weiter: Keine Auffälligkeiten bis auf diese eine laute Meise. Alle anderen Vögel sind OK, was das Gefieder betrifft. Montag Abend gab es wieder Futter, bei enormen Ansturm.
Ich habe nicht damit gerechnet, den Vogel wieder zu sehen. Aber gestern und heute Abend (Mittwoch) war der wieder da mit dem gleichen Verhalten: auffällig laut und ständig in Deckung - aber trotzdem irgendwann am Futter und anscheinend sehr agil. Nur leider konnte ich heute nicht ausmachen, ob er sich vom Gefieder her erholt hat oder nicht (Bild von heute Abend):
Nun stehe ich etwas auf dem Schlauch: Fütterung einstellen - ja oder nein? Es gibt nach wie vor keine solchen Anzeichen bei weiteren Vögeln und das Futterhaus ist sauber.
Was meint ihr?
Und unter was leidet diese agile, fast federlose Meise?
Viele Grüße
Matthias



