ich hatte es ja schon angedroht
Eine Woche Helgoland ging leider wieder viel zu schnell vorbei. Das Wetter war bemerkenswert sonnig, kaum windig und geregnet hat es außer am letzten Tag im Wesentlichen nachts mal.
Einheimische(s)
Es soll Inseln geben, auf denen Besucher bei der Ankunft Blumenkränze umgehängt bekommen. Auf der Helgoländer Düne halten die Einheimischen dafür andere lokale Vegetation bereit:
Der Kringelstrand ist durch Baustellenaktivitäten für die Hafenmauer gut abgeschirmt.
Der zugehörige Baukran scheint aber nur sporadisch in Betrieb zu sein und wurde im Lauf der Woche zum Nistplatz ausgebaut.
Den hinteren Bereich vom Kringel kann man von oben, vom Mittelland bzw. der Südtreppe aus über den Hügelgrat aber erreichen, wenn man z.B. die Lange Anna fotografieren möchte, oder noch mehr Wiesenpieper sucht.
Das ehemalige Aquarium ist nach wie vor eine tiefe Baugrube.
Noch gibt es keinen Bäcker auf der Insel. Die Helgoländer haben aber eine Genossenschaft gegründet, die u.a. wieder für Backwerk sorgen soll - wenn es klappt, ab Ende des Jahres.
Die Strände der Düne waren wie immer voller Kegelrobben und etwas kleinerer Gruppen Seehunde. Wenn man abseits der Säugetiere nach Vögeln am Wassersaum Ausschau hält, kann es vorkommen, dass es ein paar Meter weiter plötzlich blubbert und man argwöhnisch beäugt wird.
Um nun zu den Vögeln zu kommen: Wir sahen in der Woche täglich zwischen 27 und 39 verschiedene Arten, in der Summe 67. Wobei Trauer- und Bachstelze sowie Raben- und Nebelkrähenhybride separat gezählt sind. Bei Ornitho gemeldet wurden in dem Zeitraum 140 Arten.
