Vogelstimmenrätsel Nr. 15

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Annette
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Vogelstimmenrätsel Nr. 15

#1

Beitrag von Annette »

LG Annette

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Vogelstimmenrätsel Nr. 15
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martinmiethke

Re: Vogelstimmenrätsel Nr. 15

#2

Beitrag von martinmiethke »

Wahnsinn … das habe ich vor ungefähr 40 Jahren zum letzten Mal gehört …
(In einem bekannten Grimm’schen Märchen spielen die eine besondere Rolle)
Bodo
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Re: Vogelstimmenrätsel Nr. 15

#3

Beitrag von Bodo »

Wenn ich die richtige Lösung habe, dann war meine letzte von mir dokumentierte (bzw. im Wust der Aufzeichnungen gefundene) Beobachtung in meinem Stammgebiet vor der Haustür am 01. Oktober 1978! Seitdem nur noch die Fasanen und zum Glück noch die Wachteln.

Gruß Bodo
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Annette
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Re: Vogelstimmenrätsel Nr. 15

#4

Beitrag von Annette »

Ihr liegt natürlich beide richtig. Es eignet sich wohl nicht so als Rätsel, denn entweder man vergisst die Rufe auch nach 40 Jahren nicht oder man hat sie nie gehört, weil der Vogel inzwischen fast komplett aus unseren Agrarsteppen verschwunden ist.

Es ist einer der Vögel, die rund um die beiden Beobachtungstürme bei Buckow/Nennhausen am Rande des Großtrappenschutzgebietes leben.

LG Annette
martinmiethke

Re: Vogelstimmenrätsel Nr. 15

#5

Beitrag von martinmiethke »

Annette hat geschrieben:
04 Sep 2018, 09:51
Es eignet sich wohl nicht so als Rätsel, denn entweder man vergisst die Rufe auch nach 40 Jahren nicht (…)
Annette, das Rebhuhn war in meiner Jugend (in den 1970ern bis Anfang 1980er am Niederrhein) etwas ganz gewöhnliches – wenn ich in der Abenddämmerung aus meinem Beobachtungsgebiet in den Rheinauen wieder nach Hause fuhr (mit dem Fahrrad natürlich), hörte ich regelmäßig diese Rufe. Das vergisst man offensichtlich nicht …

Zu den vertrauten Arten meiner Jugend gehört übrigens auch die Turteltaube – und auch die ist ja stark zurückgegangen (hier im Westhavelland habe ich noch nie eine gehört). Wobei das bei ihr wohl andere Gründe hat …

Herzliche Grüße – Martin
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Annette
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Re: Vogelstimmenrätsel Nr. 15

#6

Beitrag von Annette »

Hallo Martin,

Turteltauben habe ich in Brandenburg zuletzt 2011 beobachtet. Dieses Jahr habe ich welche auf einem Acker in der Oberlausitz in Sachsen gesehen. Warum die im Rückgang begriffen sind, weiß ich nicht. Auch bei den Türkentauben erschließt es sich mir nicht.

In Hessen wird gerade zur Rebhuhnzählung aufgerufen, um die paar übrig gebliebenen Indiviuen zu erfassen.

In 40 Jahren erinnert sich niemand mehr an den Gesang der Grauammer, in 80 Jahren weiß niemand mehr, wie es klingt, wenn eine Feldlerche singt ...

LG Annette
Bodo
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Re: Vogelstimmenrätsel Nr. 15

#7

Beitrag von Bodo »

Annette hat geschrieben:
05 Sep 2018, 15:07
In 40 Jahren erinnert sich niemand mehr an den Gesang der Grauammer, in 80 Jahren weiß niemand mehr, wie es klingt, wenn eine Feldlerche singt ...
Die Tendenz deutet darauf hin. Es gibt aber noch Lichtblicke. In meinen Beobachtungsgebiet zwischen Storkow und Beeskow sind noch alljährlich besetzte Reviere der Turteltaube. In meinem Stammgebiet vor der Haustür ist sie aber fast zeitgleich mit dem Rebhuhn verschwunden. Türkentauben sind aber stabil im Bestand fast in jedem Dorf anzutreffen. Dieses Jahr hatte ich sogar einen Mengenrekord, min. 17 Türkentauben an einer Stelle.
Der Wiedehopf ist im Aufwind, in meiner Region im Prinzip wieder flächendeckend vorhanden.
So redet man sich die Gesamtsituation halt schön, um nicht ganz im Frust zu versinken - hilft aber immer nur für kurze Zeit.

Gruß Bodo
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