Georgien August 2018
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Berichte zu Reisen außerhalb Deutschland, Schweiz, Österreich
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Re: Georgien August 2018
Hallo Jörg,
nachdem, wie wir es erlebt haben, ist es sehr sicher, selbst in Tiflis fühlten wir uns überall wohl. Gefährlich kann es wohl werden, wenn man die Grenzen zu den von Russland kontrollierten "autonomen Republiken" Abchasien und Süd-Ossetien überschreitet. Aber wenn man seinen Cha-Cha-Konsum (eine Art Grappa ) nicht übertreibt, weiß man ja i.d.R. wo man sich befindet.
Wir waren vorwiegend öffentlich unterwegs, daher kann ich wenig über's Autofahren sagen. In Tiflis wird rund um die Uhr Auto gefahren, das kann je nach Lage der Unterkunft ziemlich nervig sein.
Wir wurden mal eine längere Strecke vom Schwarzen Meer Richtung Hauptstadt im Auto auf einer Hauptverkehrsstraße mitgenommen, das lief völlig okay. Kleine Straßen waren allerdings als solche für uns nicht immer zu erkennen (Schlaglöcher, Überschwemmungen nach Regen usw.). Dafür muss man deutlich mehr Zeit einplanen.
Ich weiß nicht, wie gut Dein Georgisch noch ist, aber mit Russisch kommst Du überall durch. Ist doch super, oder? Also jüngere Leute sprechen fast alle gut Englisch und manche sprechen sogar Deutsch. Da wir die Leute als unglaublich hilfsbereit erfahren haben, war das Sprachproblem nie eines. Wir hatten außerdem einen hilfreichen Kauderwelsch-Reisesprachführer dabei und konnten nach drei Wochen bereits "Guten Tag" sagen…
K'argad iqawit!
Martin F.shvili
nachdem, wie wir es erlebt haben, ist es sehr sicher, selbst in Tiflis fühlten wir uns überall wohl. Gefährlich kann es wohl werden, wenn man die Grenzen zu den von Russland kontrollierten "autonomen Republiken" Abchasien und Süd-Ossetien überschreitet. Aber wenn man seinen Cha-Cha-Konsum (eine Art Grappa ) nicht übertreibt, weiß man ja i.d.R. wo man sich befindet.
Wir waren vorwiegend öffentlich unterwegs, daher kann ich wenig über's Autofahren sagen. In Tiflis wird rund um die Uhr Auto gefahren, das kann je nach Lage der Unterkunft ziemlich nervig sein.
Wir wurden mal eine längere Strecke vom Schwarzen Meer Richtung Hauptstadt im Auto auf einer Hauptverkehrsstraße mitgenommen, das lief völlig okay. Kleine Straßen waren allerdings als solche für uns nicht immer zu erkennen (Schlaglöcher, Überschwemmungen nach Regen usw.). Dafür muss man deutlich mehr Zeit einplanen.
Ich weiß nicht, wie gut Dein Georgisch noch ist, aber mit Russisch kommst Du überall durch. Ist doch super, oder? Also jüngere Leute sprechen fast alle gut Englisch und manche sprechen sogar Deutsch. Da wir die Leute als unglaublich hilfsbereit erfahren haben, war das Sprachproblem nie eines. Wir hatten außerdem einen hilfreichen Kauderwelsch-Reisesprachführer dabei und konnten nach drei Wochen bereits "Guten Tag" sagen…
K'argad iqawit!
Martin F.shvili
Re: Georgien August 2018
Moin Moin!
Da sind ja noch einmal wirklich tolle Aufnahmen dazu gekommen. Echt spannend!
Dia letzten zwei Bussarde würde ich auch als vermutliche Falbenbussarde ablegen. Ich habe aber erst einmal einen in Süditalien gesehen und dieser wurde auch nicht von mir bestimmt sodaß ich da mit keinerlei Erfahrung aufwarten kann.
Mitte der Woche hat mir meine Frau übrigens dieses Buch geschenkt:
https://www.lovelybooks.de/autor/Archil ... 4761559-w/
Kennst Du das?
Beste Grüße
Holger
Da sind ja noch einmal wirklich tolle Aufnahmen dazu gekommen. Echt spannend!
Dia letzten zwei Bussarde würde ich auch als vermutliche Falbenbussarde ablegen. Ich habe aber erst einmal einen in Süditalien gesehen und dieser wurde auch nicht von mir bestimmt sodaß ich da mit keinerlei Erfahrung aufwarten kann.
Mitte der Woche hat mir meine Frau übrigens dieses Buch geschenkt:
https://www.lovelybooks.de/autor/Archil ... 4761559-w/
Kennst Du das?
Beste Grüße
Holger
LL: 372 (Marmelente, Schottisches Moorschneehuhn)
Liste-D: 288 (Stelzenläufer , Gelbkopf-Schafstelze)
Kreis Viersen: 231 (Gelbkopf-Schafstelze, Pfuhlschnepfe)
2021: 175 (Pfuhlschnepfe, Fischadler)
Liste-D: 288 (Stelzenläufer , Gelbkopf-Schafstelze)
Kreis Viersen: 231 (Gelbkopf-Schafstelze, Pfuhlschnepfe)
2021: 175 (Pfuhlschnepfe, Fischadler)
Re: Georgien August 2018
Tach auch,
danke Holger für Deine Bussardeinschätzung und den Buchtipp. Nein, ich kenne es nicht, hört sich aber sehr witzig an. Kommt auf die Weihnachtwunschliste.
Viele Grüße
Martin F.
danke Holger für Deine Bussardeinschätzung und den Buchtipp. Nein, ich kenne es nicht, hört sich aber sehr witzig an. Kommt auf die Weihnachtwunschliste.
Viele Grüße
Martin F.
Re: Georgien August 2018
Moin Martin,
vielen Dank für die Fortsetzung deines Berichts. Wieder viele tolle Bilder dabei.
Beizeiten werd ich mir den Bericht nochmal genauer anschauen, da ich ggf. für 2020/21/22 einen Trip in die Region (u.a. Georgien) ins Auge gefasst habe.
Viele Grüße
André
vielen Dank für die Fortsetzung deines Berichts. Wieder viele tolle Bilder dabei.
Beizeiten werd ich mir den Bericht nochmal genauer anschauen, da ich ggf. für 2020/21/22 einen Trip in die Region (u.a. Georgien) ins Auge gefasst habe.
Viele Grüße
André
Re: Georgien August 2018
So, passend zur Nach-Weihnachtszeit habe ich nun noch einen letzten Schub aus der ursprünglichen Heimat der Nordmann-Tanne, dem Hohen Kaukasus und zwar von einer sehr schönen Tageswanderung bei Mazeri entlang des Flusses Dolra zum Shdruga-Wasserfall beim Berg Ushba.
Re: Georgien August 2018
Viele verschiedene Pflanzen säumten den Weg. Der bei uns teilweise invasiv verbreitete Riesen-Bärenklau kommt hier ursprünglich vor.
Großblütige Betonie oder Großblütiger Ziest; Betonica macrantha
Wahrscheinlich Rosmarinblättriges Weidenröschen; Epilobium dodonaei
Großblütige Betonie oder Großblütiger Ziest; Betonica macrantha
Wahrscheinlich Rosmarinblättriges Weidenröschen; Epilobium dodonaei
Re: Georgien August 2018
Kaukasus-Fetthenne und Weißer Mauerpfeffer
Ein Knabenkraut evtl. Dactylorhiza urvilleana
Wahrscheinlich Hoher Rittersporn, Delphinium elatum
Iberischer Tarant; Swertia iberica, es gibt in der Region eine Gegend namens Iberien, die nichts mit Spanien zu tun hat
Rostfarbiger Fingerhut; Digitalis ferruginea
Ein Knabenkraut evtl. Dactylorhiza urvilleana
Wahrscheinlich Hoher Rittersporn, Delphinium elatum
Iberischer Tarant; Swertia iberica, es gibt in der Region eine Gegend namens Iberien, die nichts mit Spanien zu tun hat
Rostfarbiger Fingerhut; Digitalis ferruginea
Re: Georgien August 2018
Ja! Super Fotos von einer wunderbaren Landschaft und Pflanzen, die ich so auch noch nie gesehen habe.
Re: Georgien August 2018
Es freut mich sehr, wenn Euch die Eindrücke gefallen. Wir waren auch sehr angetan von der überwältigenden Gebirgslandschaft und ihrem vielfältigem Bewuchs. Ich würde dort gern einmal im Frühjahr zur Rhododendronblüte wandern.
Steifer Wanzenschnabel; Rhinchorcorys stricta
Komma-Dickkopffalter; Hesperia comma
Zu diesem Bockkäfer habe ich lediglich einen wissenschaftlichen Namen gefunden, Batesiata tesserula
Dieser war ein richtiger Brocken, ein Mulmbock bzw. Zimmerbock; Ergates faber
Das war nun alles an Fotos aus dem Hohen Kaukasus. Ich hoffe, dass es okay ist, wenn ich diesen Bericht in so großen Zeitabständen erweitere. Ich bekomme die Bearbeitung und Bestimmungsrecherche einfach nicht schneller hin. In ein paar Wochen geht's dann weiter mit Bildern von der Schwarzmeerküste.
Herzliche Grüße
Martin F.
Steifer Wanzenschnabel; Rhinchorcorys stricta
Komma-Dickkopffalter; Hesperia comma
Zu diesem Bockkäfer habe ich lediglich einen wissenschaftlichen Namen gefunden, Batesiata tesserula
Dieser war ein richtiger Brocken, ein Mulmbock bzw. Zimmerbock; Ergates faber
Das war nun alles an Fotos aus dem Hohen Kaukasus. Ich hoffe, dass es okay ist, wenn ich diesen Bericht in so großen Zeitabständen erweitere. Ich bekomme die Bearbeitung und Bestimmungsrecherche einfach nicht schneller hin. In ein paar Wochen geht's dann weiter mit Bildern von der Schwarzmeerküste.
Herzliche Grüße
Martin F.
Re: Georgien August 2018
So, nun geht es weiter mit dem Aufenthalt an der Schwarzmeerküste.
Aus der Ortschaft Anaklia wollte der ehemalige Staatspräsident Saakaschwili einen wirtschaftspotenten Badeort machen.
Die Nachfolgeregierung hat dieses kostenintensive Projekt gestoppt und nun genießt das Städtchen den maroden Charme einiger Bauruinen und einem verrottenden Vergnügungspark. Dennoch (vielleicht auch gerade deshalb) hat es uns sehr gut gefallen.
Ich hatte auf der Karte gesehen, dass ich von dort zu Fuß in die Nordausläufer eines Nationalparks gehen konnte. Was ich vorher nicht sehen konnte war, dass ein riesiger Hafen gebaut werden soll, der das Begehen des Schutzgebietes von Anaklia aus unmöglich macht.
So konnte ich nur einmal mit dem Taxi dort hinfahren, was aufgrund des robusten Zustandes der Straßen eine Stunde pro Fahrt in Anspruch nahm.
Nördlich der Stadt mündet der Fluss Enguri und kurz dahinter befindet sich die Grenze zur Autonomen Republik Abchasien.
Das Vogelbeobachten gestaltete sich in zumeist offener Landschaft als recht schwierig und die Fluchtdistanzen waren mit wenigen Ausnahmen recht groß. Die relativ hohe Ausbeute miesqualitativer Bilder belegen diese Umstände. Trotzdem zeige ich Euch einige in der Hoffnung, dass Ihr mir bei der Bestimmung helfen könnt.
Doch zunächst ein paar Fotos des Ortes:
Nun geht's schon mit den Mysterien der Großmöwen los.
1) ?
Aus der Ortschaft Anaklia wollte der ehemalige Staatspräsident Saakaschwili einen wirtschaftspotenten Badeort machen.
Die Nachfolgeregierung hat dieses kostenintensive Projekt gestoppt und nun genießt das Städtchen den maroden Charme einiger Bauruinen und einem verrottenden Vergnügungspark. Dennoch (vielleicht auch gerade deshalb) hat es uns sehr gut gefallen.
Ich hatte auf der Karte gesehen, dass ich von dort zu Fuß in die Nordausläufer eines Nationalparks gehen konnte. Was ich vorher nicht sehen konnte war, dass ein riesiger Hafen gebaut werden soll, der das Begehen des Schutzgebietes von Anaklia aus unmöglich macht.
So konnte ich nur einmal mit dem Taxi dort hinfahren, was aufgrund des robusten Zustandes der Straßen eine Stunde pro Fahrt in Anspruch nahm.
Nördlich der Stadt mündet der Fluss Enguri und kurz dahinter befindet sich die Grenze zur Autonomen Republik Abchasien.
Das Vogelbeobachten gestaltete sich in zumeist offener Landschaft als recht schwierig und die Fluchtdistanzen waren mit wenigen Ausnahmen recht groß. Die relativ hohe Ausbeute miesqualitativer Bilder belegen diese Umstände. Trotzdem zeige ich Euch einige in der Hoffnung, dass Ihr mir bei der Bestimmung helfen könnt.
Doch zunächst ein paar Fotos des Ortes:
Nun geht's schon mit den Mysterien der Großmöwen los.
1) ?
Re: Georgien August 2018
2) ?
3) ?
4) ? 5)?
6) ?
3) ?
4) ? 5)?
6) ?
Re: Georgien August 2018
Schwierigkeiten bereitet mir auch dieser Steinschmätzer, könnte das ein Isabell sein?
7) Hier vermute ich eine Gartengrasmücke
8)
7) Hier vermute ich eine Gartengrasmücke
8)
Re: Georgien August 2018
Die Rohrsänger haben nichts gesagt, ich habe sie alle in der Nähe verbuschter Weiher ohne Schilfbestand angetroffen
9) 10) 11) 12) Könnt Ihr hier Rosenstare erkennen?
9) 10) 11) 12) Könnt Ihr hier Rosenstare erkennen?
Re: Georgien August 2018
Eisvogel
Grünfink
Ortolan
Neuntöter
Stieglitz
Bienenfresser
Grünfink
Ortolan
Neuntöter
Stieglitz
Bienenfresser
