wenn sich niemand an den März rantraut, dann mache ich halt den Fredöffner.
Wir waren heute trotz halbseidenen Wetters (windig, regnerisch) in der Große-Graben-Niederung im Havelland, und das war eine richtig gute Idee. Ich habe 32 Arten auf meine Tagesliste gebracht, davon waren 7 Arten Jahresneulinge. So hatten wir dort eine ganze Menge aktiver Feldlerchen, das tat richtig gut. Viele Gänse (Grau-, Bläss-, Weißwangen-) und noch mehr Enten tummelten sich dort (ein Entenparadies, wie es meine Freundin formulierte). Eine ordentliche Menge von Pfeifenten haben wir auch schon mal am Gülper See, aber jenseits der Hundert Spießenten habe ich noch nicht beobachten können, das war heute schon großes Kino.
Zwergsäger haben wir an zwei Stellen gesichtet.
Drollig fand ich folgendes: Auf einer Überschwemmungsfläche nördlich der Havel schwammen drei Zwergsäger, ein Männchen und zwei Madams. Eine der Grazien rückte dem Mister dann doch ziemlich auf die Pelle, indem sie ihm hinterher schwamm, bis sie praktisch 'ankoppeln' konnte - dies aber nicht tat, sondern anstatt dessen unmittelbar hinter dem Männchen (das darauf gar nicht weiter reagierte) kleine Hopserchen machte. Das war zu putzig!
Eine Art Vor-, Zwischen-, oder Sonstwie-Balz, interessanterweise von der Ente ausgehend? Um die Sache als solche kann es ja nicht gehen, da die Herrschaften ja demnächst ihre Koffer packen und gen Norden abschwirren.
Euch eine gute Woche,
Steffen









