Derzeit komme ich ja sehr wenig dazu, durch die heimischen Gefilden zu ziehen. Umso mehr habe ich mich darauf gefreut, vom 17.-30.August mit meiner Holden unsere Hochzeitsreise durch England durchzuziehen. Um es vorweg zu nehmen - es war einfach Supertoll!
Gestartet sind wir mit einem dreitägigen Aufenthalt in den Malvern Hills. Dies ist ein "Area of outstanding natural Beauty" im Südwesten Englands. Kernstück dieses Gebietes ist ein Höhenzug der sich entlang des Savere.Tals zieht. Das Gestein hier gilt als das älteste der britischen Insel. Die Landschaft dort war wunderschön. Allerdings waren hier keinerlei überragende Beobachtungen zu machen. Hier - und da ein paar Grauhörnchen, Kolkraben und die wohl letzten Mauersegler des Jahres - das war es auch schon. Deshalb gibt es hier jetzt auch keine Bilder.
Weiter ging es für fünf Tage in ein uns bereits bekanntes B&B in den Yorkshire Dales. Auch das war wieder traumhaft schön. Die Landschaft hier sieht in weiten Teilen so aus:

Auf unseren täglichen Touren konnten wir ein paar schöne Beobachtungen machen. Nahe der Stelle von oben konnte ich z.B. einen Lifer sehen, den ich schon lange hinterherjage: Das Schottische Moorschneehuhn:

Gleich an zwei verschiedenen Orten konnte ich jeweils ein Paar feststellen. Es ist natürlich nicht auszuschließen, das sie zuvor von Jägern ausgewildert wurden. Bei den Rothühnern hingegen kann man sich da eigentlich schon sicher sein:

Und überhaupt - Hühnervögel. Auf einer Wanderung stellten wir nach etwa der Hälfte der Strecke fest das uns immer mehr Fasane begegneten. Auf einer längeren Strecke gab es bald keinen Ort mehr wo man nicht bis zu 20 Stück gleichzeitig wegfliegen sehen konnte. An diesem Tag haben wir sicherlich 400 Fasane gesehen. Insgesamt waren da bestimmt tausend im Gebiet. Das sah in etwa so aus:

Ein Schild gab uns dann bald Aufklärung. Hier befanden wir uns in dem größten Birkwild-Auswilderungsprojekt des Landes. Ich vermute mal, das durch die Zucht der Fasane im Randgebiet die Beutegreifer von dem Birkwild abgelenkt werden sollen. War auf jeden Fall krass, laut und ein gutes Training für unsere "neue" Hündin. Die Birkhühner konnte ich allerdings leider nicht sehen.
Auf der gleichen Wanderung gab es dann noch ein spektakuläres Highlight. Während des Marsches durch die grüne Landschaft quitschte plötzlich etwas hinter einem kleinen Hügel am Wegesrand. Neugierig und mit der Kamera im Anschlag pirschte ich mich dann zu der Stelle und wurde einem Kaninchen gewahr das auf dem Rücken lag und quitschte. Erst nach ein paar Sekunden bemerkte ich dann einen schwarzspitzigen Schwanz der nicht zum Kaninchen gehörte. Ein Hermelin hatte gerade den Kaninchen gepackt und bearbeitetegerade das Genick! Da ich schon dort stand habe ich ein paar Fotos gemacht ehe ich mich wieder zurückgezogen habe - der Hoppelmann soll ja nicht umsonst gestorben sein.


Und wo wir gerade bei den Hoppeltieren sind. Viel Spaß hatte ich auch mit den Schneehasen auf einem Pass. Mit denen hatte ich garnicht gerechnet. Noch ein Lifer für mich. Ich durfte sie völligst entspannt bei Körperpflege und dem Sonnenbad beobachten. Hoher Niedlichkeitsfaktor!



Dann war auch schon bald die Zeit in den dales rum. Eine toller Aufenthalt war es. Es gab dort übrigens auch noch als weitere Höhepunkte noch den Kleinen Fuchs (Schmetterling) und einen Merlin für uns zu sehen.














