hallo Jürgen
gut zu erkennen die jungen Rotmilane. vor allem an den hellen Unterschwanzdecken. bei gefächertem Stoß wäre auch das dunkle Subterminalband besser sichtbar. jetzt erkennt man es nur andeutungsweise. schöne Studien im Blau!
aus dem Lars Gejl „Europas Greifvögel“ den Du mir damals empfohlen hast, hab ich ne Menge gelernt
Gruß
Alcedo
hier im Forum habe ich gelernt dass alle exzellenten Fotografen eine Gemeinsamkeit haben: sie entschuldigen sich für Belegfotos, mangelndes Licht oder leichte Unschärfen bei speziellen Motiven (Fotos die unsereins überhaupt noch nie so gelungen sind). Danke dass ihr sie trotzdem bringt, obwohl das magische Licht fehlt, oder eine andere Eigenschaft, deren ich mir gar nicht bewusst bin.
einem Schwarzstorch war ich selten so nah wie auf Deinen Aufnahmen, Mareike.
das Gefieder des Jungvogels und das Rot am Schnabel des Adulten sind unglaublich schön!
hallo Petra
der badende Eichelhäher ist herrlich! wer braucht da mehr Licht bei so viel Badespaß!
den Link und die Arbeit von Nesenhöner hab ich verschlungen. er war mit bewundernswerter Geduld und Ausdauer zu Werke gegangen.
die „Witwe“ hatte bestimmt auch mindestens ein Ei des Mitversorgers im Nest gehabt. das führte letztlich zum Bruterfolg.
was mir beim Lesen noch in den Sinn kam: wenn Hausrotschwänze aus einem bestimmten Gebiet „verschwinden“ liegt es oftmals an der fehlenden Nistgelegenheit. sie nisten nämlich nie an der gleichen Stelle nochmal. auch Nesenhöhner bestätigt das schön.
alle Nester die ich früher (im Winter) weggeräumt habe und so gut es gingt die Stelle gesäubert hatte wurden nie wieder benutzt. dafür um so abenteuerliche neue Stellen, die ich nie als möglich gehalten hätte (in Industriehallen, bis 100m vom Ausgang entfernt zum Beispiel- bei geschlossenen Toren sind die Altvögel durch die mit Taubenschutz-Bürsten bewehrten Schlitze der Kranklappen geschlüpft mit Futter und Nistmaterial. und einmal in einem abgeschlossenen Palettenlager, wo es keinen anderen Zugang gab als unter der Tür hindurch zu schlüpfen).
hat jemand von euch schon erlebt dass Hausrotschwänze an der gleichen Stelle mehrfach brüten?
Grüße
Alcedo
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mein absoluter Favorit des bisherigen Monats ist der Bussard auf der eisernen Zahnstange. hier kontrastiert die dynamische Aufbruchspose (auch noch in asymmetrischer Seitwärtsdrehung! oder gerade deshalb!) mit schnödem Metall aus Menschenhand.
download/file.php?id=14807
viewtopic.php?t=2966&start=15#p30015
habt ihr die Schuppung am rechten Tarsus gesehen? die Bänderung am Stoß? an den Handschwingen
im Vergleich, in Analogie zum gefrästen, gesägten, rostigen Stahl? den Schulterblick? das Hineinkrallen ins Harte?
alles an dem Vogel scheint zu sagen: „Schaut her, das ist Leben!“
hin und weg
Alcedo
so kann ich mich in einer einzigen Aufnahme verlieren. das soll die Qualität der anderen nicht mindern.
Vielen Dank an Dich, Mareike, fürs Teilhaben lassen.