Fotokurs auf Helgoland.
Verfasst: 07 Jul 2026, 00:12
In diesem Jahr hatte ich zwei Fotokurse, bei bekannten Naturfotografen gebucht.
Einen musste ich aufgrund einer Erkrankung leider absagen. Kurz vor dem zweiten verunsicherte mich ein bundesweiter Totalausfall der Bahn, der Fehler konnte unerwartet dann aber schnell behoben werden. Das hätte ich der Bahn nicht zugetraut, dass die das so schnell hinbekommen.
Mir war klar, dass besonders der zweite Kurs, Ende Juni, mich bei weitem überfordern wird, weil ich mich für einen der renommiertesten Naturfotografen Deutschlands entschieden habe. Ihm hab ich dann auch noch meine Intention vorgestellt als ornothologisch, begeisterter Hobbyfotograf, die dokumentarischen Bilder, die ich gerne Wikipedia zur Verfügung stelle, zu verbessern, Dagegen, dann er als Profi, der seine Bilder allesamt Bilder künstlerisch, mit erheblichen Aufwand, viel Geduld und Können gestaltet. Da ist nichts dem Zufall überlassen. In der Bildbearbeitung wird bei ihm kaum beschnitten, die Belichtung wird auch kaum nachträglich bearbeitet. Trotzdem habe ich für mich viel mitnehmen können, obwohl ich nicht alles umsetzen konnte, weil ich es nicht gleich verstanden habe. Die Kritik an meinen Bildern hat nichts beschönigt, sie war ehrlich. Trotzdem erhielt ich dann doch recht unerwartet auch positives Feedback. Es war sicherlich gut, dass es keine Zugzeit war, weil ich sonst sicherlich hin und wieder abgelenkt werden würde, wie z.B. bei der Gelbkopfschafstelze, die im letzten Jahr nach mehr als 75 Jahren mal wieder Brutvogel auf Helgoland war und auch dieses Jahr ihr Lied erklingen ließ.
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Aufgestanden sind wir morgens in den vier Tagen immer gegen 4:15 um dann recht kurze Zeit zu fotografieren und auch am Abend blieben uns nur wenig Zeit, für das perfekte Licht. Bei Bewölkung hätten wir länger fotografieren können. Ein heftiges Gewitter kam erst am Abend. Der Mittagsschlaf war kurz und es gab einige Zeit an den Nachmittagen für kleine Vorträge, es konnten Fragen gestellt und es bestand die Möglichkeit zur Bildbesprechung.
Die Gruppe, mit der ich unterwegs war auf jeden Fall sehr nett und es hat Spaß gemacht, gemeinsam zu fotografieren. Ich bin dann spontan noch einen Tag länger geblieben und konnte dann auch einiges vom Gelernten ausprobieren. Mir ist dann tatsächlich irrtümlich noch ein Basstölpel direkt auf meinem Kopf gelandet. Mit meinem weißen T-Shirt muss er mich seiner Kolonie verwechselt haben. Er hat mich ziemlich hart getroffen, indem er mich aus der Hocke zu Boden riss. Danach hatte ich noch einige Zeit Kopfschmerzen hatte und mir war danach sogar etwas schwindelig. Vor Schreck hat er sich dann auf der Flucht noch in der kleinen Umzäunung verfangen, hinter der er eigentlich bleiben sollte. Ein Tourist aus den Niederlanden hat ihn dann direkt am Hals gepackt und über den Zaun gehoben. Das hat dem Tier in seiner verzweifelten Lage definitiv geholfen und den Mann davor geschützt hat, durch panische Schnabelhiebe verletzt zu werden. So bin ich diesen Tölpel (der seinen Namen alle Ehre machte) doch weitaus näher gekommen, als ich eigentlich wollte.
So nach diesem kleinen Bericht, folgen noch einige Fotos.
Einen musste ich aufgrund einer Erkrankung leider absagen. Kurz vor dem zweiten verunsicherte mich ein bundesweiter Totalausfall der Bahn, der Fehler konnte unerwartet dann aber schnell behoben werden. Das hätte ich der Bahn nicht zugetraut, dass die das so schnell hinbekommen.
Mir war klar, dass besonders der zweite Kurs, Ende Juni, mich bei weitem überfordern wird, weil ich mich für einen der renommiertesten Naturfotografen Deutschlands entschieden habe. Ihm hab ich dann auch noch meine Intention vorgestellt als ornothologisch, begeisterter Hobbyfotograf, die dokumentarischen Bilder, die ich gerne Wikipedia zur Verfügung stelle, zu verbessern, Dagegen, dann er als Profi, der seine Bilder allesamt Bilder künstlerisch, mit erheblichen Aufwand, viel Geduld und Können gestaltet. Da ist nichts dem Zufall überlassen. In der Bildbearbeitung wird bei ihm kaum beschnitten, die Belichtung wird auch kaum nachträglich bearbeitet. Trotzdem habe ich für mich viel mitnehmen können, obwohl ich nicht alles umsetzen konnte, weil ich es nicht gleich verstanden habe. Die Kritik an meinen Bildern hat nichts beschönigt, sie war ehrlich. Trotzdem erhielt ich dann doch recht unerwartet auch positives Feedback. Es war sicherlich gut, dass es keine Zugzeit war, weil ich sonst sicherlich hin und wieder abgelenkt werden würde, wie z.B. bei der Gelbkopfschafstelze, die im letzten Jahr nach mehr als 75 Jahren mal wieder Brutvogel auf Helgoland war und auch dieses Jahr ihr Lied erklingen ließ.
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Aufgestanden sind wir morgens in den vier Tagen immer gegen 4:15 um dann recht kurze Zeit zu fotografieren und auch am Abend blieben uns nur wenig Zeit, für das perfekte Licht. Bei Bewölkung hätten wir länger fotografieren können. Ein heftiges Gewitter kam erst am Abend. Der Mittagsschlaf war kurz und es gab einige Zeit an den Nachmittagen für kleine Vorträge, es konnten Fragen gestellt und es bestand die Möglichkeit zur Bildbesprechung.
Die Gruppe, mit der ich unterwegs war auf jeden Fall sehr nett und es hat Spaß gemacht, gemeinsam zu fotografieren. Ich bin dann spontan noch einen Tag länger geblieben und konnte dann auch einiges vom Gelernten ausprobieren. Mir ist dann tatsächlich irrtümlich noch ein Basstölpel direkt auf meinem Kopf gelandet. Mit meinem weißen T-Shirt muss er mich seiner Kolonie verwechselt haben. Er hat mich ziemlich hart getroffen, indem er mich aus der Hocke zu Boden riss. Danach hatte ich noch einige Zeit Kopfschmerzen hatte und mir war danach sogar etwas schwindelig. Vor Schreck hat er sich dann auf der Flucht noch in der kleinen Umzäunung verfangen, hinter der er eigentlich bleiben sollte. Ein Tourist aus den Niederlanden hat ihn dann direkt am Hals gepackt und über den Zaun gehoben. Das hat dem Tier in seiner verzweifelten Lage definitiv geholfen und den Mann davor geschützt hat, durch panische Schnabelhiebe verletzt zu werden. So bin ich diesen Tölpel (der seinen Namen alle Ehre machte) doch weitaus näher gekommen, als ich eigentlich wollte.
So nach diesem kleinen Bericht, folgen noch einige Fotos.








































