Hallo Jürgen,
guck an, der Gandalf ist auch wieder da
Liebe Grüße
Petra
Hallo Jürgen,
PetraS hat geschrieben: ↑12 Dez 2024, 16:21Hallo Collurio,Collurio hat geschrieben: ↑10 Dez 2024, 09:33
....Das interessante war, dass der Schnabel des Weibchens sehr abgenutzt aussah. Ich habe in letzter Zeit vermehrt Eisvögel gesehen die solch eine Schnabelform haben, es waren immer Altvöglel. Deswegen meine Vermutung, dass es einfach Abnutzungserscheinungen sind vom vielen Fische fangen. Oder hat jemand eine andere Erklärung?
Gruß
Collurio
was meinst du mit Abnutzungserscheinungen? Den länglichen, hellen Bereich am Schnabel?
Liebe Grüße
Petra

Ah, also doch eine Art Loch, war mir beim Betrachten nicht sicher.Collurio hat geschrieben: ↑12 Dez 2024, 16:49PetraS hat geschrieben: ↑12 Dez 2024, 16:21Hallo Collurio,Collurio hat geschrieben: ↑10 Dez 2024, 09:33
....Das interessante war, dass der Schnabel des Weibchens sehr abgenutzt aussah. Ich habe in letzter Zeit vermehrt Eisvögel gesehen die solch eine Schnabelform haben, es waren immer Altvöglel. Deswegen meine Vermutung, dass es einfach Abnutzungserscheinungen sind vom vielen Fische fangen. Oder hat jemand eine andere Erklärung?
Gruß
Collurio
was meinst du mit Abnutzungserscheinungen? Den länglichen, hellen Bereich am Schnabel?
Liebe Grüße
Petra
Hallo Petra,
vielleicht wird es mit einer Vergrößerung deutlicher. Man kann beim Schnabel durchschauen - genau an der Stelle die Fische immer gefasst werden....
Viele Grüße
Collurio
Bei dem gab's aber üppiges Frühstück. Sehr schön erwischt, tolles Foto, Jürgen.
Da Eisvögel Bruthöhlen graben, könnte ich mir eine Schnabelabnutzung zumindest grundsätzlich auch dadurch vorstellen. Allerdings würde ich da erst mal Spuren außen erwarten und nicht diese "Aushöhlung". Vielleicht weiß jemand, wie die Grabtechnik der Eisvögel aussieht und kann abschätzen, ob es daher rühren kann? Wirkt so jedenfalls etwas fragil, der Schnabel. Nicht nur ein gelungenes, sondern auch noch ein spannendes Foto, Collurio!
Hallo Jürgen,Jarl Ragnar hat geschrieben: ↑12 Dez 2024, 20:00Petra, Uli und Jürgen, wieder tolle, sehr hochwertige Fotos von Euch ! Da macht das Anschauen wirklich Freude![]()
Mit meiner Bridgekamera kann ich da nicht mithalten, aber ich poste trotzdem mal wieder was.
Diesen Gartenbaumläufer habe ich letzte Woche am Kiessee in Göttingen gesehen, war schwierig den flotten kleinen Kerl zu erwischen.
Viele Grüße, Jürgen V.
Hallo Ilja,ilja hat geschrieben: ↑14 Dez 2024, 22:37Da Eisvögel Bruthöhlen graben, könnte ich mir eine Schnabelabnutzung zumindest grundsätzlich auch dadurch vorstellen. Allerdings würde ich da erst mal Spuren außen erwarten und nicht diese "Aushöhlung". Vielleicht weiß jemand, wie die Grabtechnik der Eisvögel aussieht und kann abschätzen, ob es daher rühren kann? Wirkt so jedenfalls etwas fragil, der Schnabel. Nicht nur ein gelungenes, sondern auch noch ein spannendes Foto, Collurio!
Schöne Grüße. Ilja.
Hallo Alcedo,Alcedo_ hat geschrieben: ↑15 Dez 2024, 14:51hallo Collurio
eine solch extreme Abnutzung des Schnabelhorns habe ich noch nie gesehen. Fische und ihre Schuppen sind eher schleimig und wenig abraziv. das kann für mich nicht die Ursache sein. und in dem Ausmaß muss es ja schon schmerzhaft für den Vogel sein. das geht fast schon bis an den Knochen. das Horn wächst ja bekanntlich nur langsam nach. dem Vogel scheint es auch nicht gut zu gehen. das Aufplustern tagsüber ist kein gutes Zeichen.
mir ist der Gedanke gekommen, ob es eventuell mit den amerikanischen Fusskrebsen zu tun hat, die in letzter Zeit auch hier bei uns immer häufiger werden.
auch hier bei diesem Sterntaucher von letztens ist eine Abnutzung zu erkennen (die lieben ja bekanntlich auch Krebse): viewtopic.php?t=2852&start=30#p28149
download/file.php?id=13658
da schimmert das Licht durch den geschlossenen Schnabel hindurch.
das „totschlagen“ von Krebsen ist für Eisvögel sicher umständlicher als mit anderer Beute. deren Panzer sind härter und scheuern da anders am Schnabelhorn als Fischschuppen oder Kiemen. das habe ich leider noch nicht oft beobachten können (aus der Nähe gar nicht) wenn sie was Dunkles im Schnabel haben. hier an den Waldweihern sind das oft Kaulquappen, Libellenlarven oder Käfer. das klappt da aber meist mit zwei drei Schlägen an den Zweig oder aufs Holz. für größere Fische hab ich auch schon fünf oder mehr Schläge gezählt, bis sie nicht mehr zappeln.
vielleicht kannst du ja mal bei Gelegenheit beobachten wie lange sie sich mit einem größeren Krebs abmühen. das würde mich interessieren.
auch dass es mehrere adulte Exemplare dort in deiner Gegend gibt, mit solchen Abnutzungserscheinungen hat mich aufhorchen lassen.
Grüße
Alcedo