Das ist mal wieder in jeder Hinsicht köstlich!
Ilja, herzlichen Dank für Deinen lieben Kommentar!
Das Küken der Bekassine war sooo niedlich.
Von den Kiebitz-, Uferschnepfen- und Rotschenkelküken kenne ich es anders. Die sind sofort alleine unterwegs und werden nur zum Hudern von der Mutter herbeigerufen. Nachdem sie sich aufgewärmt haben, streunern sie wieder völlig selbständig durch die Wiesen.
Aber bei den Bekassinen scheint es anders zu sein.
Dieses Küken folgte dem Altvogel auf Schritt und Tritt und manchmal bekam es sogar einen Leckerbissen vom Altvogel überreicht.
Zwischen dem stürmischen Kiebitz und den Kampfläufern ging es ganz entspannt weiter. So nämlich: Es war jedoch noch eine ganz andere Unruhequelle vor Ort, die zwar keine Gefahr mehr für den jungen Kampfläufer darstellte - aber für den Nachwuchs anderer.
Es handelte sich um ein Blässhuhn, zu dem drei schon größere Jungvögel gehörten.
Ich konnte sehen wie die Blässhuhnmutter auf ein wesentlich jüngeres, viel kleineres, wohl fremdes Blässhuhnküken losging.
(Ich hatte mich ein paar Tage vor diesem Angriff schon über ein ungewöhnliches Duo gewundert und mich gefragt, wie die wohl zusammen gehören. Ich glaube es war das spätere Opfer mit einem der Kinder der Täterin)
Die folgenden Bilder sind nicht schön ... ---
Noch am selben Tag konnte ich sehen, wie dieses aggressive Blässhuhn wieder auf ein Küken zurannte. Erst dachte ich, es wäre wieder ein Blässhuhnküken aber durch mein Fernglas konnte ich erkennen, dass es sich um das Küken der Bekassine handelte.
To make a long story short:
Der Minibekassine ist nichts geschehen, es war kurz darauf wieder zu sehen. Natürlich mit seiner Mutter.
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Letzten Samstag konnte ich noch einige wenige Mauersegler sehen. Ich vermisse sie schon jetzt. Seufz.
Viele liebe Grüße
Mareike



