Triathlon

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Annette
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Triathlon

#1

Beitrag von Annette »

... Bevor hier alles einschläft, hier ein kleiner Triathlon als Rätsel bzw. Bestimmungsübung zur Einstimmung auf den hoffentlich bald kommenden Frühling:

Zunächst ein lieblicher Ruf:


Sodann eine anmutige Libelle:

Bild

und zu guter letzt, weil bald Ostern ist noch ein hübsches Ei an Erdbeeren:

Bild

LG Annette

PS: Man kann natürllich auch Teilaufgaben lösen.
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martinmiethke

Re: Triathlon

#2

Beitrag von martinmiethke »

Du meine Güte – wer legt denn solche Monstereier? Selbst die vom Höckerschwan sind kleiner … :shock:
Beim Ruf denke ich immer, den müsste ich doch kennen – komme aber nicht drauf …
Die Libelle ist mir zu vulgär :roll:
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Maffong
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Re: Triathlon

#3

Beitrag von Maffong »

Ich sag mal P.p., S.v. und R.a.

MfG Maffong
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Richard
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Re: Triathlon

#4

Beitrag von Richard »

Auweia, Annette ;)

Die Stimme würde ich ganz einfach P.m. zuordnen.

Libelle lasse ich erst mal aus .

Und das Ei, ich glaube solch eines hatte ich im letzten Jahr gefunden, leider von Kolkraben geöffnet.
Ich sach mal G.g.

Liebe Grüße
Richard
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marionvier
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Re: Triathlon

#5

Beitrag von marionvier »

Hallo,
die Rufe würde ich L.l. zuordnen. Der Vogel ist mir leider noch nie über den Weg geflogen.

Eine Heidelibelle. Keine "Große" sondern ein älteres Weibchen der Blutroten Heidelibelle?

Beim Ei muss ich passen. Vermute mal es stammt von einem Wassergeflügel. Es sieht sehr blass aus, also Bläßhuhn. :D

LG Marion
martinmiethke

Re: Triathlon

#6

Beitrag von martinmiethke »

Kuckt doch mal beim Ei auf das Lineal ;-)
Bodo
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Re: Triathlon

#7

Beitrag von Bodo »

Mit Maffongs P.p. könnte ich fast mitgehen. Das ist genau die Art Rufe, die draußen vor Ort im Kontext der Beobachtungsumstände vielleicht gar kein Problem darstellen, so als Konserve aber sehr schwierig sind. Ich entscheide mich erst mal für F.p., der ruft so lieblich.

Libellen bewundere ich immer ohne Bestimmung ...

Das Ei ist ein Monsterei. Ist ja wirklich größer als (normal) bei Höckerschwan, die schimmern auch in der Regel etwas grünlich. Von der Größe mal abgesehen passt auch G.g. nicht, die sind etwas bräunlich angehaucht und wolkig/fleckig. Vom Aussehen erinnert es mich an Kormoran, nur dass die Größe noch weniger stimmt. Bin gespannt ...

Gruß Bodo
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Annette
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Re: Triathlon

#8

Beitrag von Annette »

Hallo allerseits,

ich ziehe mal eine kleine Bilanz als Zwischenstand.

1) Wurde gelöst. Hier ist die Auflösung:



2) Die Libelle ist keine Aufgabe für Experten! Im Libellenthread 2018 war diese Libelle immer wieder Thema, die Merkmale wurden öfters genannt und sind auf dem Foto zu erkennen. Ich habe sie als kleine Auffrischung für die kommende Saison gedacht.

3) Zu dem Ei gibt es eine mysteriöse Geschichte ...
Es war am 17. Mai 2018 als wir in der Wildnisschule Teerofenbrücke im Nationalpark Unters Odertal eintrafen. Bei unserer Ankunft präsentierte man uns ratlos dieses Ei. Es war
direkt am Wegesrand im Wald unweit der Wildnisschule gefunden worden und von den Mitarbeitern in die Wildnisschule verbracht worden. Dort wollte man es bestimmen
und präparieren. Keiner wusste, was es war...

Ich bin inzwischen zu einer Bestimmung gelangt, warte aber weiter auf Eure Meinungen...

LG Annette
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Bodo
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Re: Triathlon

#9

Beitrag von Bodo »

Annette hat geschrieben:
17 Mär 2019, 18:15
Es war
direkt am Wegesrand im Wald unweit der Wildnisschule gefunden worden
Große weiße Eier im Wald - da gibt es noch Schwarzstorch und Seeadler - nur leider sind sie bei weitem nicht groß genug. Ich glaube, wir müssen in die Sagenwelt abtauchen ;)

Gruß Bodo
martinmiethke

Re: Triathlon

#10

Beitrag von martinmiethke »

Annette hat geschrieben:
17 Mär 2019, 18:15
1) Wurde gelöst. Hier ist die Auflösung:

Na dann konnte ich das ja nicht lösen – den kenne ich praktisch nicht. Nur den Gesang erkenne ich :-)
2) Die Libelle ist keine Aufgabe für Experten! Im Libellenthread 2018 war diese Libelle immer wieder Thema, die Merkmale wurden öfters genannt und sind auf dem Foto zu erkennen.
Meine Bemerkung dazu war auch ein Hinweis ;-)

Zum Ei: M.W. legt unter den einheimischen Vögeln der Höckerschwan die größten Eier, und die sind maximal 12,5 cm lang. Dieses hier hat aber locker 15 cm.
Insofern: keine Ahnung … :?

Herzliche Grüße – Martin
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Richard
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Re: Triathlon

#11

Beitrag von Richard »

Annette : Ich bin inzwischen zu einer Bestimmung gelangt, warte aber weiter auf Eure Meinungen...
Ich konnte nicht herausfinden ob es in der Gegend auch wild lebende Nandus gibt, so wie in Mecklenburg.
Dann sach ich mal Nandu !

Liebe Grüße
Richard
Zuletzt geändert von Anonymous am 17 Mär 2019, 22:04, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitat „repariert“
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Annette
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Re: Triathlon

#12

Beitrag von Annette »

martinmiethke hat geschrieben:
17 Mär 2019, 19:49

Meine Bemerkung dazu war auch ein Hinweis ;-)

Zum Ei: M.W. legt unter den einheimischen Vögeln der Höckerschwan die größten Eier, und die sind maximal 12,5 cm lang. Dieses hier hat aber locker 15 cm.
Insofern: keine Ahnung … :?
Hallo Martin,

dass Du die Libelle bestimmt hast, weiß ich doch. Aber ich meine, es müssten ein paar mehr Leute drauf kommen können.

Was das Ei betrifft: M.E. kommt nichts anderes in Betracht als Höckerschwan. Ich habe es in der Hand gehalten. Es war echt und von der Färbung und Konsistenz her passt es. Es sieht etwas gräulich aus. Es ist allerdings wirklich riesig. Das Zentimetermaß zeigt 14 cm. Ich fand im Internet widersprüchliche Aussagen zur Maximallänge von Höckerschwaneiern. Teilweise war von 15 cm Maximallänge die Rede. Jedenfalls kommt nichts anderes in Betracht. Die Eier aller anderen Brutvogelarten sind kleiner. Ich gehe davon aus, dass ein Prädator das Ei verschleppt hat und nicht öffnen konnte oder wollte und es hat fallen lassen, weshalb es an dieser merkwürdigen Stelle lag.

Die Theorie, dass es ein Nanduei ist, habe ich ebenfalls überprüft. Nandueier sehen anders aus. Sie sind cremefarben. Und es stellt sich die Frage, wie es in den Wald bei Teerofenbrücke gelangt sein soll. Dann hätte es ein Mensch dorthin bringen und ablegen müssen. Die nächsten Nandus in der Uckermark leben im Tierpark Angermünde. Eine Straußen/Emu/Nandufarm dort in der Nähe ist mir nicht bekannt.

LG Annette
martinmiethke

Re: Triathlon

#13

Beitrag von martinmiethke »

Annette hat geschrieben:
17 Mär 2019, 21:22
Was das Ei betrifft: M.E. kommt nichts anderes in Betracht als Höckerschwan. Ich habe es in der Hand gehalten. Es war echt und von der Färbung und Konsistenz her passt es. Es sieht etwas gräulich aus. Es ist allerdings wirklich riesig. Das Zentimetermaß zeigt 14 cm.
Das stimmt – aber schau mal, wo das andere Ende liegt. Ungefähr einen cm vor der Null. Also sogar 15 cm …
Ich fand im Internet widersprüchliche Aussagen zur Maximallänge von Höckerschwaneiern. Teilweise war von 15 cm Maximallänge die Rede.
Die Seite habe ich auch gesehen, aber die macht keinen seriösen Eindruck auf mich.
Im Kompendium wird als Maximum 124,5 mm angegeben.
Jedenfalls kommt nichts anderes in Betracht.
Das sehe ich allerdings genauso. Das Aussehen passt genau. Muss ein „Ausreißer“ sein, was die Größe betrifft …
Die Theorie, dass es ein Nanduei ist, habe ich ebenfalls überprüft. Nandueier sehen anders aus. Sie sind cremefarben. Und es stellt sich die Frage, wie es in den Wald bei Teerofenbrücke gelangt sein soll.
Eben. Ich hatte natürlich auch an Nandu gedacht, bin aber ebenfalls zum Ergebnis gekommen, dass das nicht passt …

Herzliche Grüße – Martin
Bodo
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Re: Triathlon

#14

Beitrag von Bodo »

Annette hat geschrieben:
17 Mär 2019, 21:22
Was das Ei betrifft: M.E. kommt nichts anderes in Betracht als Höckerschwan.
Nach Ausschlussverfahren ist dem so. Farbe und Oberflächenstruktur scheinen mir jedoch auch nicht ganz durchschnittlich, das ist bei Fotos aber so eine Sache.
Das wirklich Ungewöhnliche ist die Größe. Die jemals umfangreichste Auswertung von Eimaßen hat wohl Makatsch ((Die Eier der Vögel Europas) vorgenommen. Das längste Ei war 124,3 x 72,3 mm, das breiteste 119,0 x 80,0 mm; Durchschnitt so bei 115,0 x 74,2 mm (von mir grob gemittelt, Makatsch gibt 3 Durchschnittwerte aus 3 Serien an); kleinstes Ei in einem "Normalgelege" 99,0 x 68,0 mm und in einer anderen Serie 103,8 x 74,8 mm.

Funddatum und -umstände passen irgendwie zu Höckerschwan. Die Eier werden anscheinend öfter mal "verschleppt". Wer die transportiert und dann aber nicht in der Lage ist sie zu öffnen (oder es nicht will), das würde mich mal interessieren.
Ich hatte auch schon solche Funde. Der letzte am 07.05.2014 am Wegesrand.
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martinmiethke

Re: Triathlon

#15

Beitrag von martinmiethke »

Bodo hat geschrieben:
18 Mär 2019, 05:42
Funddatum und -umstände passen irgendwie zu Höckerschwan. Die Eier werden anscheinend öfter mal "verschleppt". Wer die transportiert und dann aber nicht in der Lage ist sie zu öffnen (oder es nicht will), das würde mich mal interessieren.
Waschbär, denke ich.
Bei uns schleppen die die Eier bis auf den Deich am N-Ufer des Gülper Sees, wo sie sie wohl auf dem Schotterweg besser knacken können …

Herzliche Grüße – Martin
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